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Was Sie heute erwartet : Erste bundesweite Chaostage

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Mit dem neuen Lokführer-Streik scheinen die ersten bundesweiten Chaostage angebrochen zu sein. Derweil sparen deutsche Konzerne in Luxemburg ganz ordentlich Steuern.

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          Das „Guten“ vor dem „Morgen“ dürfte am Donnerstag vielen im Halse stecken bleiben. Vermutlich deswegen, weil der entsprechend dick ist. Fahren mit der Deutschen Bahn ist angesichts des Lokführer-Großstreiks ein Lotteriespiel. Wahrscheinlich dürfte das „Guten Morgen“ auch deswegen ausbleiben, weil man den Kollegen gar nicht erst begegnet - es sei denn auf dem vollen Bahnsteig am leeren Bahngleis. Oder man winkt sich im Stau mal kurz zu.

          Einen dicken Hals kann man auch als Steuerzahler bekommen. Während dieser selbst mit dem Finanzamt vor Ort um alles Mögliche feilschen muss, haben deutsche Konzerne angeblich mit dem Luxemburger Fiskus so etwas wie eine völlige Steuerfreiheit zusammengemauschelt.

          Derweil warten die Finanzmärkte auf die EZB: Das letzte Mal hat sie sich gegen den Kauf von Staatsanleihen entschieden. Nun wird erwartet, dass sie es doch tut. Auch dies ist für so manchen konservativen Beobachter eine dicke Kröte, die die Kehle nicht so recht herunterrutschen möchte.

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