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Was Sie heute erwartet : Deutschland will sich in Genmais-Abstimmung enthalten

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Bild: dpa

          1 Min.

          Am Dienstag stimmen die EU-Staaten über die Zulassung der gentechnisch veränderten Maissorte 1507 auf Europas Feldern ab. Deutschland will sich enthalten. In den Bundesländern aber formiert sich Widerstand. Mehrere Landesregierungen wollen ein grundsätzliches Nein zu Gentechnik auf den Feldern durchsetzen. Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bekräftigte, den Ländern im Fall einer EU-weiten Zulassung Ausstiegsklauseln zu ermöglichen. Kritiker warnen, dass der Mais 1507 etwa Schmetterlinge und Motten gefährden könnte. So können beispielsweise Züchtungsmethoden, Standortbedingungen, die Anwendung von Spritzmitteln, aber auch Klimaschwankungen erheblichen Einfluss auf die Toxinkonzentration in den Pflanzen haben.

          Hat Porsche Anleger getäuscht und sie zu spät über die Pläne für die Volkswagen-Übernahme informiert? Diese Frage verhandelt das Stuttgarter Landgericht an diesem Montag. 24 Hedgefonds um die New Yorker Fondsgesellschaft Glenhill Capital fordern im Zusammenhang mit der geplatzten Übernahme des Volkswagen-Konzerns durch Porsche von der Porsche Holding 1,36 Milliarden Euro Schadensersatz. Durch die verzögerte Informationspolitik seien ihnen hohe Verluste entstanden. Porsche weist die Vorwürfe zurück.

          Auch in Hannover treffen sich alte Bekannte vor Gericht: der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff sagt im Korruptionsprozess gegen seinen früheren Vertrauten Olaf Glaeseker als Zeuge aus. Glaeseker ist wegen Bestechlichkeit, der Eventmanager Manfred Schmidt wegen Bestechung angeklagt. Glaeseker soll als Staatssekretär und Pressesprecher des damaligen Ministerpräsidenten Wulff in den Jahren 2007 bis 2009 Sponsoren für Veranstaltungen von Schmidt geworben haben. Im Gegenzug soll Schmidt ihm Freiflüge und Urlaubsaufenthalte finanziert haben.

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