https://www.faz.net/-gqe-8f1sn

Weitere Nachrichten : Fast jedes fünfte Haushaltsgerät verbraucht mehr Strom als angegeben

  • Aktualisiert am

Meist teurer als gedacht Bild: dpa

Die Aktie von Senvion kommt zu 15,75 Euro an die Börse. In Asien haben die Zinsspekulationen in Amerika die Kurse an den Börsen gedrückt.

          5 Min.

          Haushaltsgeräte verbrauchen nach einer Studie europäischer Verbraucherverbände oftmals mehr Energie als von den Herstellen angegeben. Getestet wurden 20 Gerätegruppen wie Kühlschränke, Lampen und Fernseher, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Studie (Dienstagsausgabe) berichtet. 18 von 100 Geräten hätten die EU-Effizienzvorgaben nicht eingehalten, sagte die Energieexpertin Johanna Kardel vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der an der Untersuchung beteiligt war.

          Einige der Geräte hätten bis zu 30 Prozent mehr Strom benötigt als angegeben. Erhebliche Mängel wurden vor allem bei vernetzten Produkten mit WLAN-Funktion und beim Standby-Verbrauch festgestellt. Durch die falsche Kennzeichnung gehen den Haushalten nach Angaben der Verbraucherschützer europaweit jedes Jahr mehr als zehn Milliarden Euro an möglichen Einsparungen verloren. (AFP)

          Aktie von Senvion kommt zu 15,75 Euro

          Der Hamburger Windanlagenbauer Senvion schafft im zweiten Anlauf den Sprung an die Börse. Die Aktien werden zu je 15,75 Euro am unteren Ende der Preisspanne zugeteilt, wie Senvion am Montagabend mitteilte. Durch die Ausgabe von rund 18,7 Millionen Aktien sammeln die Eigentümer, die Finanzinvestoren Centerbridge und Arpwood, einschließlich Mehrzuteilungen 294 Millionen Euro ein. Ursprünglich hatten sie auf mehr als 600 Millionen Euro gehofft. Sein Debüt an der Frankfurter Börse will Senvion am Mittwoch feiern.

          Der Windanlagenbauer hatte seinen ursprünglich für vergangenen Freitag geplanten Börsengang wegen der schwachen Nachfrage zunächst abgesagt. Am Montag nahm Senvion das Vorhaben wieder auf und machte dabei im Zuge einer Privatplazierung deutliche Zugeständnisse an die Investoren. Die Preisspanne wurde auf 15,50 bis 17,00 Euro je Aktie gesenkt, das Volumen auf maximal 18,7 Millionen von bis zu 29,9 Millionen Aktien eingedampft. (Reuters)

          Zinsspekulationen in Amerika drücken Kurse an Asiens Börsen

          Spekulationen über eine baldige Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten haben am Dienstag den Aktienhandel in Asien dominiert. Während die Kurse in Japan zulegten, gerieten sie an anderen Börsen unter Druck. Auslöser waren Äußerungen führender Vertreter der amerikanischen Notenbank (Fed), wonach die nächste geldpolitische Straffung bereits im April erfolgen könnte. Dies gab dem Dollar vorübergehend Auftrieb.

          Kursverluste des Yen ermunterten in Tokio die Anleger zu Aktienkäufen. Der Nikkei -Index stieg 1,2 Prozent auf knapp 16.929 Punkte. Im Blick standen insbesondere Sharp -Papiere. Sie lagen 3,6 Prozent im Minus. Medienberichten zufolge senkt der Apple-Zulieferer Foxconn sein Übernahmeangebot für den angeschlagenen Sharp-Konzern.

          An anderen Handelsplätzen in Fernost ging es überwiegend bergab, weil Anleger Konjunkturdämpfer durch eine rasche amerikanischen Zinsanhebung befürchteten. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans verlor 0,3 Prozent.

          An den fernöstlichen Devisenmärkten notierte der Euro etwas fester mit 1,1253 Dollar. Zum Yen gewann die amerikanischen Währung zeitweise um 0,1 Prozent auf 112,11 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9695 Franken je Dollar und 1,0905 Franken je Euro gehandelt. (Reuters)

          Ukrainische Wirtschaftsleistung 2015 um fast zehn Prozent gesunken

          In der von Krieg, Währungsverfall und Dauerkrise geplagten Ukraine ist die Wirtschaftsleistung 2015 um 9,9 Prozent gefallen. Das nominale Bruttoinlandsprodukt lag im vergangenen Jahr noch bei umgerechnet knapp 66 Milliarden Euro, teilte das Statistikamt in Kiew am Montag mit. Pro Kopf ergibt sich damit eine Wirtschaftskraft von 1540 Euro. Bereits 2014 war die Wirtschaft um 6,6 Prozent geschrumpft.

          In der Statistik werden nur die knapp 43 Millionen Einwohner ohne die von Russland 2014 annektierte Halbinsel Krim und die Gebiete der prorussischen Rebellen im Donbass berücksichtigt. Schätzungen zufolge liegt der Anteil der Schattenwirtschaft landesweit bei bis zu 60 Prozent der Wirtschaftsleistung. (dpa-AFX)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ruinerwold in Aufruhr : Polizei nimmt auch Vater der isolierten Familie fest

          Fassungslos reagieren die Einwohner des niederländischen Dorfes Ruinerwold auf die mutmaßliche Freiheitsberaubung einer ganzen Familie zu der immer mehr Details ans Licht kommen. Nun hat die Polizei einen zweiten Verdächtigen verhaftet.
          Rechtsradikale Gamer: Ein Profil auf der Spieleplattform Steam

          Anschlag von Halle : Der Hass der Egoshooter

          Virtuelle Orden und Battlegrounds: Haben Computerspieler ein Problem mit Rechtsextremismus und der Verherrlichung von Attentätern? Eine Recherche.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.