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Weitere Nachrichten : United Internet mit Umsatz- und Ergebnisplus

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Ralph Dommermuth: Das Unternehmen United Internet machte ihn zum Milliardär. Bild: dpa

Die Aktionäre von JPMorgan und der Citigroup sollen über eine Aufspaltung ihrer Banken abstimmen. TAG Immobilien will das Kapital erhöhen und die japanischen Exporte gehen im Februar abermals zurück.

          Ein kräftiger Kundenzuwachs hat dem Internetdienstleister United Internet (1&1, GMX, Web.de) im Geschäftsjahr 2015 ein Umsatz- und Ergebnisplus beschert. Der Erlös kletterte auch dank der Versatel-Komplettübernahme um 21,2 Prozent auf 3,72 Milliarden Euro. Die Zahl der Vertragskunden wuchs ohne die Übernahme des polnischen Webhosters home.pl aufs Jahr gesehen um 930 000. Angepeilt waren lediglich 880 000. Der operative Gewinn legte um 4,6 Prozent auf 771,2 Millionen Euro zu - ohne Sondererträge im Vorjahr hätte das Plus wie angepeilt 39,8 Prozent betragen. Über die kompletten Zahlen will das Unternehmen an diesem Donnerstag informieren. Die Dividende soll um 10 Cent auf 70 Cent je Aktie zulegen. (dpa)

          JPMorgan- und Citigroup-Aktionäre sollen über Aufspaltung abstimmen

           Die Aktionäre der beiden amerikanischen Großbanken JP Morgan und Citigroup sollen demnächst über eine mögliche Aufspaltung der Geldhäuser abstimmen. Die Frage wird bei der nächsten Hauptversammlung der Citigroup im April gestellt, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die Bitte um das Votum ging von Bart Naylor aus, der sowohl Eigner bei der Citigroup als auch bei JP Morgan ist. Citigroup wies den Vorstoß zurück. Die Bank hat sich nach eigenen Angaben bereits von Geschäftsteilen in Milliardenhöhe getrennt. Ein JPMorgan-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. (Reuters)

          TAG Immobilien will Kapital erhöhen

          TAG Immobilien will bis zu 5 Millionen eigene Aktien entsprechend 3,66 Prozent des Grundkapitals verkaufen. Die Papiere würden in einer Privatplazierung veräußert. Den Erlös will der Immobilienkonzern den Angaben zufolge für "allgemeine Unternehmenszwecke sowie mögliche weitere Wohnimmobilienakquisitionen" verwenden.

          Die Plazierung beginnt sofort und wird voraussichtlich am Donnerstag vor Börsenbeginn enden. Dann wird TAG auch über die Anzahl der verkauften Aktien und deren Preis informieren. Sollten alle Papiere zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft vom Mittwoch veräußert werden, würde TAG gut 60 Millionen Euro erlösen.

          An der Börse kamen die Neuigkeiten nicht gut an. TAG-Papiere verloren im außerbörslichen Handel bei Lang & Schwarz zuletzt 3 Prozent. (dpa-AFX)

          Japanische Exporte gehen im Februar abermals zurück

          Die japanischen Exporte sind im Februar den fünften Monat in Folge zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Ausfuhren um 4,0 Prozent, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Der Rückgang war damit etwas höher als von Experten erwartet. Im Januar waren die Exporte noch um 12,9 Prozent gefallen. Die Verlangsamung des Rückgangs hat Experten zufolge vor allem einer Zunahme der Exporte nach China nach dem Neujahrsfest zu tun. Ökonomen befürchten, dass die zaghafte Nachfrage aus dem Ausland in Japan zur vierten Rezession innerhalb von fünf Jahren führen könnte. (Reuters)

          Börse in Tokio nach Fed-Entscheidung mit Gewinnen

          Der japanische Aktienmarkt hat am Donnerstag Gewinne verzeichnet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zum Ende des Vormittagshandels 1,39 Prozent im Plus bei 17.209 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte 1,26 Prozent auf 1377 Zähler. Händler begründeten die Zuwächse mit Hinweisen der amerikanischen Notenbank Fed, ein behutsameres Tempo bei den Zinserhöhungen einzuschlagen. Dies habe die Anleger risikofreudiger gemacht.

          Dem konnte auch ein steigender Yen-Kurs nichts anhaben, der sonst die Aktien von exportorientierten Unternehmen belastet. Zum Yen notierte die amerikanischen Währung bei 112,74 Yen.

          Auch der Euro machte nach der geldpolitischen Entscheidung in Washington einen Sprung nach oben: Er legte um ein Prozent auf über 1,12 Dollar zu. So wurde er am Donnerstag auch im asiatischen Handel bewertet. Der Schweizer Franken notierte in Asien mit 0,9774 Franken je Dollar und 1,0969 Franken je Euro gehandelt.

          Air Products erwägt Verkauf von Sparte an Evonik

          Der amerikanische Industriegasekonzern Air Products & Chemicals erwägt einem Insider zufolge den Verkauf einer Sparte an den Essener Spezialchemiekonzern Evonik Industries. Die Transaktion könne einen Wert von mehr als 3,5 Milliarden Dollar haben, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. Die zu veräußernde Sparte produziere Chemikalien, die in Sonnencremes und Farben zum Einsatz kämen. Dem "Wall Street Journal" zufolge, das am Mittwoch zuerst über das Vorhaben berichtet hatte, könnte eine Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen in den nächsten Wochen getroffen werden. Von den Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Evonik hatte vor kurzem mitgeteilt, im Zuge des Übernahmetrubels in der Chemieindustrie keine überstürzten Zukäufe wagen zu wollen. (Reuters)

          Übernahme von TNT Express drückt Gewinn von FedEx

          Die Übernahme des niederländischen Rivalen TNT Express hat den Gewinn des amerikanischen Paketdienstes FedEx gedrückt. Das Nettoergebnis sei im Quartal zu Ende Februar um fast ein Fünftel auf 507 Millionen Dollar zurückgegangen. Neben den Kosten für den laufenden 4,9 Milliarden Dollar schweren TNT-Kauf setzte FedEx noch ein Vergleich mit Auftragnehmern der Bodenverkehrs-Tochter in einem Rechtsstreit zu. Ohne diese Sonderposten lag der Gewinn je Aktie dank Einsparungen bei 2,51 Dollar und damit deutlich über den Erwartungen der Analysten, die mit 2,34 Dollar je Anteilsschein rechneten. Der Umsatz legte um 8,5 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar zu. (Reuters)

          Gewinn von Vienna Insurance fällt

          Die niedrigen Zinsen haben dem österreichischen Versicherungskonzern Vienna Insurance (VIG) 2015 kräftig zugesetzt. Der Gewinn vor Steuern sank auf rund 172 Millionen Euro von 518 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Dividende solle auf 60 Cent je Aktie von 1,40 Euro gekürzt werden. Für das laufende Jahr peilt der Finanzkonzern mindestens eine Verdoppelung des Vorsteuerergebnisses auf bis zu 400 Millionen Euro an. (Reuters)

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