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Immobilienkonzern Ado will für 400 Millionen Euro Aktien plazieren

Das auf Berlin spezialisierte Immobilienunternehmen Ado Properties will bei seinem geplanten Börsengang rund 200 Millionen Euro brutto mit einer Kapitalerhöhung erlösen. Mindestens 200 Millionen Euro sollen durch den Verkauf von Aktien des Alteigentümers dazukommen. Die Papiere werden in einer Spanne von 20 bis 25 Euro je Aktie angeboten, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zusätzlich stehen Aktien aus einer Mehrzuteilungsoption bereit. Der Bruttoerlös der Ausgabe neuer Aktien soll vorwiegend für Wohnungskäufe in Berlin verwendet werden. Der Angebotszeitraum für die Aktien läuft vom 18. bis 29. Juni. (dpa-AFX)

Französischer Vermögensverwalter Amundi soll 2015 an die Börse

Die französischen Banken Credit Agricole und Societe Generale wollen zum Jahresende ihren gemeinsamen Vermögensverwalter Amundi an die Börse bringen. Ziel des Marktdebüts sei es, Societe Generale zu mehr Liquidität zu verhelfen, teilten beide Finanzinstitute am Mittwoch mit. Derzeit besitzt Credit Agricole 80 Prozent an Amundi. Societe Generale hält den Rest und könnte die gesamte Beteiligung beim Börsengang verkaufen. Credit Agricole will den Angaben zufolge die Mehrheit behalten. Amundi ist mit einem verwalteten Vermögen von 954 Milliarden Euro einer der größten europäischen Anbieter. Im ersten Quartal stand ein Gewinn von 125 Millionen Euro in der Bilanz. (Reuters)

Airbnb taxiert sich auf 24 Milliarden Dollar

Das Mitwohnportal Airbnb steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einer neuen Finanzierungsrunde. Das Unternehmen wolle in den nächsten zwei Wochen eine Milliarde Dollar bei Investoren einsammeln, dabei werde der Firmenwert auf insgesamt 24 Milliarden Dollar (21 Milliarden Euro) taxiert, meldete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Damit würde die erst 2008 gegründete Plattform, auf der Privatleute ihre Wohnungen und Zimmer vermieten können, an der etablierten Hotelkette Marriott vorbeiziehen, die es zuletzt auf etwa 21 Milliarden Dollar brachte.

Airbnb werbe mit sehr ambitionierten Geschäftsplänen um frisches Geld, heißt es in dem Bericht. In diesem Jahr solle der Umsatz auf 900 Millionen Dollar steigen. 2013 habe er noch bei 250 Millionen Dollar gelegen. Die Präsentationen, mit denen Airbnb bei Investoren vorspreche, sollen prognostizieren, dass die Firma profitabel wird. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen solle der Gewinn 2020 fast drei Milliarden Dollar erreichen. Derzeit verliere Airbnb noch Geld. Dieses Jahr dürfe sich das Minus auf 150 Millionen Dollar belaufen. (dpa-AFX)  

Starker Dollar setzt Oracle zu

Der amerikanische Softwarehersteller Oracle kann die Auswirkungen des starken Dollar nicht kompensieren. Der Gewinn brach im vierten Geschäftsquartal um rund 24 Prozent auf 2,76 Milliarden Dollar ein, wie der SAP -Rivale am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz ging um etwa fünf Prozent auf 10,71 Milliarden Dollar zurück. Oracle machte nicht nur der kräftige Anstieg des Dollarkurses zu schaffen, sondern auch niedrigere Einnahmen aus dem Geschäft mit neuen Software-Lizenzen. Anleger verkauften die Aktie in Massen. Nachbörslich gab das Oracle-Papier sieben Prozent nach. Lediglich der Umsatz im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft - also dem Verkauf von Software und Plattform-Dienstleistungen im Internet - legte um 29 Prozent auf 416 Millionen Dollar zu. Zuletzt nahm der Wettbewerb im Cloud-Markt deutlich zu und Oracle muss sich gegen jüngere Anbieter wie Salesforce zur Wehr setzen. (Reuters)

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