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Weitere Nachrichten : Minijob-Zentrale vermutet Mindestlohn als Ursache für Minijob-Abbau

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Die österreichische Finanzaufsicht FMA hat daraufhin ein Zahlungsmoratorium bis zum 31. Mai 2016 verhängt. Bis dahin zeichnen sich daher auch keine Liquiditätsprobleme des Instituts ab, danach wird es anders ausschauen. Wenn die Alpenrepublik als Alleineigentümer dabei bleibt, kein Steuergeld nachzuschießen, bleibt nur ein Schuldenschnitt, um die Lücke aufzufüllen. (dpa-AFX)

Bilfinger spaltet sich auf

Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger zieht nach einer Serie von Gewinnwarnungen die Reißleine und spaltet sich auf. Für das verlustreiche Kraftwerksgeschäft (Power) mit insgesamt 11.000 Mitarbeitern sei ein "strukturierter Verkaufsprozess" gestartet worden. Dieser solle innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Wegen hoher Wertberichtigungen rechnet der Konzern im ersten Halbjahr zudem mit einem deutlichen Verlust. Bilfinger will sich künftig auf das Geschäft mit Industriedienstleistungen und Immobilien konzentrieren. Nachbörslich sackte der Aktienkurs um mehr als 5 Prozent ab. (dpa-AFX)

Windparkgruppe PNE steht nach Razzia bei Hauptversammlung im Fokus

Nach einer Razzia während der laufenden Hauptversammlung vor den Augen der Aktionäre wächst die Erklärungsnot beim Windpark-Projektierer PNE aus Cuxhaven. Die Polizei hatte bei dem Anteilseignertreffen Daten und Abstimmungsergebnisse sichergestellt, wie die Staatsanwaltschaft in Stade am Mittwochabend mitteilte. "Wir prüfen, ob im Zusammenhang mit der Hauptversammlung der Straftatbestand der Urkundenunterdrückung verwirklicht wurde", sagte Staatsanwalt Kai Thomas Breas. Das Treffen der Aktionäre in der Nacht zum Mittwoch war ergebnislos auf unbestimmte Zeit vertagt worden.

Das Unternehmen, das zu knapp 16 Prozent in der Hand von Vorstand und Aufsichtsrat liegt, war am Mittwoch für Reaktionen nicht zu erreichen gewesen. Neben den Anteilen des Vorstands und der Kontrolleure liegt der Rest der PNE-Aktien in Streubesitz. Bereits Ende 2014 hatte PNE mitgeteilt, dass die Gruppe ihren Aufsichtsrat Volker Friedrichsen abberufen wollte. Hintergrund seien mehrere, teils dauerhafte Interessenkonflikte, hieß es damals in den Mitteilungen. Vergangenes Jahr war die PNE mit 13 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht. (dpa-AFX)

Lebensmittelbranche vor neuen Millionenstrafen wegen Preisabsprachen

Das Bundeskartellamt hat hohe Bußgelder gegen Lebensmittelkonzerne und Markenartikel-Hersteller wegen unerlaubter Preisabsprachen verhängt. Nach dpa-Informationen wird gegen große Lebensmittelketten und Produzenten etwa von Kaffee, Tiernahrung, Süßwaren und Bier ermittelt. Die Gesamthöhe der Bußgelder soll insgesamt rund 150 Millionen Euro betragen. Näheres will das Bundeskartellamt am Donnerstag in einer Mitteilung bekanntgeben. (dpa-AFX)

2020 gibt es wieder weibliche Dollars

Das Konterfei einer Frau wird demnächst erstmals seit mehr als einem Jahrhundert wieder einen Dollarschein zieren. Im Jahr 2020 würden Zehn-Dollar-Scheine mit einer Frau in Umlauf gebracht, teilte Amerikas Finanzminister Jacob Lew am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit. Anlass sei der 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts in den Vereinigten Staaten.

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