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Weitere Nachrichten : Libor-Vergleich der Deutschen Bank steht unmittelbar bevor

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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt Bild: dpa

Der Nikkei-Index steigt auf mehr als 20.000 Punkte. Japans Handelsbilanz liegt im März erstmals seit fast drei Jahren im Plus. Der Jahresauftakt verläuft für Yahoo enttäuschend.

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          Die Deutsche Bank steht Kreisen zufolge unmittelbar vor einem Vergleich mit den Aufsichtsbehörden in Großbritannien und den Vereinigten Staaten wegen Manipulation des Zinssatzes Libor. Eine Einigung könne bereits an diesem Donnerstag bekanntgegeben werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle.

          Zuletzt hatten amerikanische Medien wie die „New York Times“ über ein Bußgeld von mehr als 1,5 Milliarden Dollar berichtet. Die Deutsche Bank teilte mit, sie arbeite weiter mit den Behörden zusammen. Die EU hatte dem Geldhaus bereits Ende 2013 eine Strafe von 725 Millionen Euro aufgebrummt. (dpa-AFX)

          Nikkei steigt auf mehr als 20.000 Punkte

          Der Leitindex Nikkei an der Aktienbörse in Tokio ist am Mittwoch über die Marke von 20.000 Punkten geklettert und damit auf den höchsten Stand seit 15 Jahren. Vor allem ausländische Investoren hätten sich mit Aktien aus der Finanzbranche eingedeckt, sagten Händler. Diese Papiere würden im Vergleich zu den zuletzt gestiegenen Papieren von Firmen aus der Pharma- und Nahrungsmittel-Branche als unterbewertet angesehen.

          Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum Mittagshandel um 1,1 Prozent auf 20.130 Punkte und lag damit so hoch wie seit April 2000 nicht mehr. Der breiter gefasste Topix zog um 0,8 Prozent auf 1622 Stellen an. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte 0,3 Prozent fester.

          Der Finanzwerte-Index in Tokio legte um bis zu 3,7 Prozent zu. Das war das kräftigste Plus unter den dortigen 33 Branchen-Indizes. So stiegen Papiere von Nomura 4,1 und Daiwa Securities 3,9 Prozent. SMFG kletterten um 4,0 und Mitsubishi Financial um 3,6 Prozent.

          Der Euro tendierte zum Dollar nahezu unverändert mit 1,0729 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0248 und zum Dollar mit 0,9551. (Reuters)

          Japans Handelsbilanz im März erstmals seit fast drei Jahren im Plus

          Erstmals seit fast drei Jahren hat Japan im März einen Handelsbilanzüberschuss erwirtschaftet. Wie das Finanzministerium der drittgrößten Volkswirtschaft am Mittwoch auf vorläufiger Basis bekanntgab, belief sich der Überschuss auf 229,3 Milliarden Yen (1,8 Milliarden Euro). Im März vergangenen Jahres war noch ein Defizit von 1,4 Billionen Yen angefallen. Die Ausfuhren stiegen um 8,5 Prozent auf 6,9 Billionen Yen, während die Importe um 14,5 Prozent auf 6,7 Billionen Yen sanken. Das am 31. März beendete Fiskaljahr 2014 schloss Japan mit einem Defizit von 9,1 Billionen Yen ab. Damit ist die Handelsbilanz des Landes seit vier Jahren rot. (dpa)

          Enttäuschender Jahresauftakt für Yahoo

          Der amerikanische Internetkonzern Yahoo ist mit einer enttäuschenden Bilanz in das Jahr gestartet. Im ersten Quartal 2015 sackte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 93 Prozent auf 21,1 Millionen Dollar (19,6 Millionen Euro) ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zwar konnte Yahoo den Umsatz um acht Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar steigern, blieb mit dieser Zahl aber unter den Erwartungen der Anleger.

          Konzernchefin Marissa Mayer sprach dennoch von „ermutigenden“ Umsatzzuwächsen in den ersten drei Monaten des Jahres, die vor allem auf Anzeigeneinnahmen aus dem Suchmaschinengeschäft zurückzuführen seien. Dabei profitierte das Unternehmen von der neuen Zusammenarbeit mit dem Firefox-Entwickler Mozilla, der Yahoo zur Standardsuchmaschine in dem Browser gemacht hatte.

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