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Weitere Nachrichten : Software AG kauft eigene Aktien

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Die Zentrale der Software AG in Darmstadt. Bild: dpa

70 Millionen Euro will der Software-Konzern in einen Aktienrückkauf stecken. Die Deutsche Börse und RIB Software wollen dagegen Geld von den Aktionären.

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          Die Software AG steckt Millionen in einen Aktienrückkauf. Für bis zu 70 Millionen Euro sollen Papiere über die Börse zurückgekauft werden, teilte der TecDax-Konzern am Donnerstag mit. Das entspreche gemessen am Schlusskurs vom Vortag einem Volumen von bis zu rund 2,9 Millionen Aktien. Grund für den Rückkauf seien hohe Barbestände und der niedrige Aktienkurs.

          Vonovia ersetzt Lanxess im Dax

          Der Immobilienboom in Deutschland wird sich künftig auch im wichtigsten deutschen Börsen-Barometer Dax niederschlagen. Wie von Experten erwartet schaffte der Immobilienkonzern Vonovia, die frühere Deutsche Annington, den Aufstieg in das Standardwerte-Barometer. Im Gegenzug muss der Chemiekonzern Lanxess nach nur knapp drei Jahren seinen Dax-Platz räumen, teilte die Deutsche Börse am Donnerstagabend mit. In die Nebenwerte-Indizes MDax und SDax kommt noch mehr Bewegung, während es im TecDax für Technologie-Firmen keine Neuerungen gab. Verwirklicht werden die Änderungen zum 21. September.

          RIB Software will sich mit Kapitalerhöhung frisches Geld beschaffen

          Der Softwarehersteller RIB Software will sich am Kapitalmarkt frisches Geld beschaffen. Mit einer Kapitalerhöhung um bis zu 7,77 Prozent solle unter anderem weiteres internationales Wachstum finanziert werden, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. Die knapp 3,4 Millionen neuen Aktien würden am 3. und 4. September im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens institutionellen Investoren im In- und Ausland zum Kauf angeboten. Für die Altaktionäre sei das Bezugsrecht ausgeschlossen. Die Transaktion solle am 11. September abgeschlossen sein. Im nachbörslichen Handel verloren die Aktien rund vier Prozent.

          Deutsche Börse beschafft sich durch Aktien-Verkauf 200 Millionen Euro für Zukauf

          Der Börsenbetreiber Deutsche Börse hat sich mit dem Verkauf eigener Aktien neues Geld beschafft. Durch den Verkauf von knapp 2,5 Millionen Titeln seien 200 Millionen Euro erlöst worden, teilte die Gesellschaft am Donnerstag nach Börsenschluss in Frankfurt mit. Institutionellen Anlegern waren die Aktien zuvor zum Kauf angeboten worden.

          Commerzbank: Risikovorstand Schmittmann scheidet zum Jahresende aus

          Commerzbank-Vorstandsmitglied Stefan Schmittmann verlässt die Bank vorzeitig zum Ende dieses Jahres. Der Aufsichtsrat habe „mit großem Bedauern“ dem Wunsch Schmittmanns entsprochen, seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag als Risikovorstand aufzulösen, teilte das Institut am Donnerstag mit. Das Kontrollgremium der Bank werde rechtzeitig über seine Nachfolge entscheiden. Schmittmann ist seit 2008 als Risikovorstand für die Commerzbank tätig. Zuvor war er mehrere Jahre Vorstandsmitglied der Vereins- und Westbank beziehungsweise der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank.

          Kreise: Unabhängige Patientenberatung geht wohl an Sanvartis

          Die künftige Unabhängige Patientenberatung geht aller Voraussicht nach an das Duisburger Unternehmen Sanvartis. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wies die Vergabekammer des Bundes am Donnerstag einen Nachprüfungsantrag der Konkurrentin zurück, der Trägerschaft der Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD).

          Ex-WestLB-Vorstand übernimmt vorübergehend Leitung der Portigon

          Das frühere WestLB-Vorstandsmitglied Hubert Beckmann übernimmt vorübergehend die Leitung der Nachfolgerin Portigon in Düsseldorf. Das teilte die einstige Landesbank am Donnerstagabend mit. Der Aufsichtsrat habe Beckmann „zum interimistischen Vorstandsvorsitzenden“ bestellt. Er solle sich vor allem um ein tragfähiges Konzept für die Tochtergesellschaft Financial Services und den Rückbau der Portigon zu einem Verwaltungsbetrieb kümmern. Über eine endgültige Neubesetzung der Portigon-Spitze wurde nichts mitgeteilt.

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          Großbritanniens Gastronomie ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Während große Ketten sich frisches Kapital beschaffen, gehen die Kleinen unter.
          Mehr Unterstützung aus Washington: Amerikanische Forscher von Regeneron arbeiten am experimentellen Antikörper-Medikament.

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          Ein amerikanisches Antikörper-Präparat erhält eine Notzulassung, 200.000 Dosen kauft die Bundesregierung. Deutsche Wissenschaftler vermissen Unterstützung bei ihrer Forschung – so würden Chancen verpasst, kritisieren sie.

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