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Weitere Nachrichten : SMA Solar streicht 1600 Arbeitsplätze

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Bild: dpa

Microsofts Gewinn schrumpft, IBM weist Gerüchte über massenhafte Stellenstreichungen zurück und BP friert wegen des Ölpreisverfalls die Löhne ein.

          5 Min.

          Der Solartechnikkonzern SMA Solar streicht wegen sinkender Umsätze deutlich mehr Arbeitsplätze als bislang geplant. Bis zum 30. Juni sollten weltweit 1600 Jobs, rund ein Drittel der Gesamtbelegschaft, wegfallen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Montagabend mit. Allein in Deutschland seien 1300 Vollzeitstellen betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen. Auch in den kommenden Jahren sei mit einem starken Preisdruck im globalen Photovoltaikmarkt und mit einem weiteren Nachfragerückgang in Europa, insbesondere in Deutschland, zu rechnen.

          Die Auswirkungen der Maßnahmen würden frühestens in der zweiten Jahreshälfte greifen, hieß es in der Erklärung weiter. Daher werde SMA voraussichtlich im laufenden Geschäftsjahr noch nicht zur Profitabilität zurückkehren. Bereits im Dezember hatte das Unternehmen erklärt, „deutlich mehr“ als die bislang angekündigten 600 Stellen zu streichen. (Reuters)

          Microsoft-Gewinn im abgelaufenen Quartal geschrumpft

          Die Übernahme der Handy-Sparte des finnischen Nokia-Konzerns drückt weiter den Gewinn des Softwareriesen Microsoft. Das Unternehmen teilte am Montag mit, im abgelaufenen Quartal mit 5,9 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro) 10,6 Prozent weniger verdient zu haben als im Vorjahreszeitraum. Als weiteren Grund für den geschrumpften Profit nannte Microsoft Kosten durch den im vergangenen Jahr begonnenen Konzernumbau, bei dem 18.000 Stellen gestrichen werden sollen.

          Seinen Umsatz konnte das Unternehmen aus Redmond im Bundesstaat Washington den Angaben zufolge aber um acht Prozent auf 26,5 Milliarden Dollar steigern. Ursache sei die gestiegene Nachfrage nach den Surface-Tablets und der Spielekonsole Xbox sowie das wachsende Interesse an Dienstleistungen im Bereich Cloud-Computing - also das Verarbeiten und Speichern von Daten im Internet. (AFP)

          IBM weist Gerüchte über massenhafte Stellenstreichungen zurück

          Der IT-Konzern IBM hat Berichte über die Streichung von mehreren tausend Arbeitsplätzen bestätigt, zugleich aber Gerüchte über die Kürzung von bis zu einem Viertel seiner Stellen zurückgewiesen. Diese Berichte seien „lächerlich“, sagte ein Firmensprecher am Montag. Zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ berichtet, IBM plane Umstrukturierungen, die fast 112.000 Angestellte beträfen. Das wären 26 Prozent der weltweit mehr als 400.000 Mitarbeiter des Computerherstellers. Der Sprecher stellte aber klar, es gehe um „einige tausend Personen“.

          IBM hat im vierten Quartal 2014 580 Millionen Dollar (516 Millionen Euro) für konzerninterne Umstrukturierungen zurückgestellt. Der Konzern will Bereiche zurückfahren, die nur wenig Profit abwerfen, und zukunftsträchtigere Bereiche stärker ausbauen. (AFP)

          Börse in Tokio im Plus

          Die Börse in Tokio hat am Dienstag zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Vormittagshandel 1,31 Prozent im Plus bei 17.697 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,09 Prozent auf 1417 Zähler. Die amerikanischen Börsen hatten am Montag kaum verändert geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat zuletzt bei 17.678 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,3 Prozent auf 2057 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,3 Prozent auf 4771 Punkte vor.

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