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Preissteigerungen : Schweizer Notenbank befürchtet Immobilienblase

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Vielleicht etwas zu teuer Bild: Röth, Frank

Nur sechs Jahre nach der Immobilienkrise in Amerika macht sich die Schweizer Notenbank Sorgen um den heimischen Markt. Die derzeitigen Preise könnten nicht dauerhaft sein.

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          Die Schweizer Notenbank SNB macht die Lage auf dem Immobilienmarkt Sorgen. Sie befürchtet, dass vor allem auf das Inland orientierte Banken bei der Vergabe von Hypotheken zu große Risiken eingehen könnten und rief die Institute am Donnerstag in ihrem Bericht zur Finanzstabilität zu größerer Vorsicht auf. Es gebe Anzeichen, dass die Immobilienpreise ein Niveau erreicht hätten, das nicht nachhaltig sei. Zudem sollten sich die Banken vor Augen halten, dass die Hypothekenzinsen schnell deutlich steigen und Kreditnehmer dann in Schwierigkeiten geraten könnten.

          Die Großbanken seien dagegen im internationalen Vergleich sehr gut mit Eigenkapital ausgestattet. Credit Suisse und UBS hätten ihre Kapitalausstattung substantiell verbessert. Die risikogewichtete Eigenkapitalquote der Credit Suisse habe sich in den zwölf Monaten bis zum ersten Quartal dieses Jahres auf zehn Prozent nahezu verdoppelt. Bei der UBS sei die Quote auf 10,3 Prozent von 7,5 Prozent gestiegen. Das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, die sogenannte Leverage Ratio, sei aber immer noch niedrig und liege gemäß einigen Untersuchungen unter dem internationalen Durchschnitt.

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