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Weitere Nachrichten : Erste Ermittlungen bei Thyssen Krupp zum Schienenkartell vor zehn Jahren

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Thyssen Krupp hat schon 2006 erste Ermittlungen wegen Kartellabsprachen im Schienengeschäft eingeleitet und Cisco will 500 Millionen Dollar in Digitalisierung in Deutschland stecken.

          Amerika weitet laut Medienberichten Ermittlungen gegen VW im Abgas-Skandal aus

          Volkswagen könnte im Abgas-Skandal weiterer Ärger in den Vereinigten Staaten drohen. Die Ermittlungen des Justizministeriums seien auf den Verdacht des Bankbetrugs und mögliche Verstöße gegen Steuergesetze ausgedehnt worden, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag auf seiner Internetseite unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Die Anwendung eines eigentlich für die Finanzbranche vorgesehenen Gesetzes könne für VW zusätzliche Strafen bedeuten.

          Schienenkartell: Erste Ermittlungen bei Thyssen Krupp vor zehn Jahren

          Thyssen Krupp hat schon 2006 erste interne Ermittlungen wegen möglicher Kartellabsprachen im Schienengeschäft eingeleitet. Das erklärte Ex-Konzernvorstand Edwin Eichler am Dienstag vor dem Bochumer Landgericht. Ein Manager eines anderen Unternehmens habe gegenüber einem Vorstandskollegen von ThyssenKrupp von "beruhigten Märkten" gesprochen. Daraufhin sei sofort die Anti-Korruptionsabteilung eingeschaltet worden. Der Verdacht habe sich jedoch nicht erhärtet. "Mir wurde immer gesagt, da ist nichts dran", sagte Eichler den Richtern.

          Cisco steckt 500 Millionen Dollar in Digitalisierung in Deutschland

          Der IT-Ausrüster Cisco will zusätzlich zu laufenden Programmen in Deutschland 500 Millionen Dollar für die Digitalisierung in Unternehmen investieren. Die Zeit zu handeln sei jetzt, sagte Cisco-Chef Chuck Robbins am Dienstag. Unternehmen fragten sich im Zuge der Digitalisierung nicht mehr, wie sie Technologie einsetzen sollten, sondern wie Technologie ihre Unternehmensstrategie definieren werde. Mit dem Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Prozess der Digitalisierung sei Deutschland bereits in einer guten Position, sagte Robbins. Die am Dienstag gestartete Initiative solle ein erster Anfang sein.

          Apple verliert Streit um E-Book-Preise in den Vereinigten Staaten

          Apple hat den jahrelangen Streit um den Vorwurf wettbewerbswidriger Preisabsprachen bei E-Books endgültig verloren. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten wies einen Berufungsantrag von Apple am Montag ab, ohne ihn zu verhandeln. Damit muss der Konzern gemäß einem 2014 ausgehandelten Vergleich 450 Millionen Dollar zahlen. Davon sollen 400 Millionen Dollar an amerikanische Verbraucher gehen, um ihre höheren Ausgaben für bei Apple gekauften digitalen Bücher auszugleichen.

          Amerikanische Behörden wollen iPhone-Entscheidung von New Yorker Richter kippen

          In der Kraftprobe mit Apple um die Entsperrung von iPhones wollen die amerikanischen Behörden die Entscheidung eines New Yorker Richters zu Gunsten des Konzerns kippen. In einem neuen Antrag appellierten die zuständige New Yorker Staatsanwaltschaft und das Justizministerium an das Bezirksgericht, Apple doch noch dazu zu zwingen, das iPhone eines Verdächtigen für die Ermittler zu entsperren.

          Verdi fordert 4,9 Prozent mehr Geld für Bankangestellte

          Mit einer Forderung nach 4,9 Prozent mehr Geld zieht die Gewerkschaft Verdi in die Tarifverhandlungen für rund 230.000 Beschäftigte der privaten und öffentlichen Banken. Die Institute seien im originären Kundengeschäft "durchaus profitabel", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister am Dienstag in Berlin nach der Sitzung der zuständigen Tarifkommission. Die Beschäftigten der Banken erwirtschafteten stabile Erträge und müssten entsprechend an den Gewinnen beteiligt werden.

          Presse: Probleme beim Brandschutz gefährden BER-Start 2017

          Neue Probleme beim Brandschutz am Hauptstadtflughafen BER gefährden nach Informationen des "Tagesspiegels" die geplante Eröffnung Ende 2017. Das zuständige Bauordnungsamt habe für den Umbau der Entrauchungsanlage Nachbesserungen gefordert, hieß es. Das gehe aus einem Schreiben von Technikchef Jörg Marks an die Mitarbeiter hervor. Flughafensprecher Daniel Abbou bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass es das Schreiben gebe und dass beim Brandschutz nachgebessert werden müsse.

          Korruptionsskandal: 19 Jahre Haft für Baumanager in Brasilien

          Einer der größten Bauunternehmer Brasiliens ist im milliardenschweren Korruptionsskandal um den Ölkonzern Petrobras zu 19 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Der damalige Chef des Odebrecht-Konzerns, Marcelo Odebrecht, war Mitte 2015 verhaftet worden und wurde am Dienstag von dem für das Korruptionsverfahren zuständigen Richter Sérgio Moro in Curitiba verurteilt. Moro hatte in diesem Zusammenhang auch die jüngste Razzia und das Verhör von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva angeordnet.

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          Mit Eurowings will die Lufthansa Ryanair und Easyjet herausfordern – doch 2018 machte die Zweitmarke hohe Verluste. Jetzt wird sie kräftig umgebaut. Und für die störanfällige Langstrecke gibt es auch eine neue Lösung.

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          „Sully“ schlägt Alarm : Pilotenheld kritisiert Boeing

          Mehrere Piloten fordern den US-Flugzeugbauer Boeing auf, Piloten besser zu schulen, bevor die Flieger vom Unglückstyp 737 Max nach zwei Abstürzen mit hunderten Toten wieder fliegen dürfen. Die von Boeing angebotenen Schulungen reichten nicht aus, sagt unter anderem Chesley "Sully" Sullenberger. Er schrieb mit der geglückten Notlandung mit einem Airbus auf dem Hudson in New York 2009 Geschichte.

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