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Exklusiv in der F.A.Z. : Milliardenschwere Schadensersatzkampagne gegen Bayer

  • Aktualisiert am

Das große Bayer-Kreuz in Leverkusen. Bild: Reuters

Amerikanische Anwälte geben Millionen aus, um Kläger gegen Bayer zu finden. Und Microsoft will in Deutschland sein „Lumia“-Handy stärken.

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          Bayer ist mit einer zunehmend aggressiven Schadensersatzkampagne gegen sein lukratives Schlaganfallmittel Xarelto konfrontiert. Amerikanische Anwälte geben inzwischen Millionenbeträge für Werbung aus, um Klienten für Klagen wegen Bayers wichtigsten Verkaufsschlagers zu gewinnen.

          Sie haben Blut geleckt, nachdem der Bayer-Konkurrent Boehringer Ingelheim sich im Mai zu einem 650 Millionen Dollar teuren Vergleich wegen seines Xarelto-ähnlichen Mittels Pradaxa gezwungen sah. Schon jetzt liegen die Werbeausgaben im Zusammenhang mit dem Bayer-Mittel fast achtmal so hoch wie beim Präzedenzfall Boehringer in dessen heißesten Phase. Das geht aus Zahlen der Spezialagentur Silverstein Group hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Montagsausgabe) vorliegen.

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          Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft geht in Deutschland mit seinem hauseigenen Smartphone „Lumia“ in die Offensive. Das Geschäft sei hierzulande noch enttäuschend, sagte der frühere Nokia-Chef und heutige Microsoft-Spartenchef Stephen Elop der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Montagausgabe).

          „In Großbritannien, Frankreich und Italien haben wir zum Beispiel einen Marktanteil von jeweils mehr als 10 Prozent. In Deutschland liegen wir nicht auf diesem Niveau, aber wir bewegen uns schnell darauf zu.“ Ein Marktanteil von 10 Prozent sei für Deutschland ein wichtiger Meilenstein.

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