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Der Frühaufsteher : Potash zieht sich bei K+S zurück

  • Aktualisiert am

Ein Bergwerk der K+S AG am Standort Siegfried-Giesen im Kreis Hildesheim. Der Konkurrent Potash hat nun kein Interesse mehr an einer Übernahme. Bild: dpa

Der kanadische Düngemittelhersteller Potash hat den Übernahmeversuch des deutschen Konkurrenten K+S abgeblasen. ThyssenKrupp kündigt ein neues Sparprogramm für Stahlsparte an und S&P droht Ölriesen Exxon Mobil und Chevron mit Herabstufung.

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          Potash zieht sich bei K+S zurück - Übernahmeversuch wird nicht weiter verfolgt

          Der kanadische Düngemittelhersteller Potash hat den Übernahmeversuch des deutschen Konkurrenten K+S abgeblasen. Wegen der sich zuletzt stark eingetrübten Marktlage und des Widerstands der K+S-Führungsriege sei es nicht mehr im Interesse der Potash-Aktionäre eine Offerte abzugeben, teilte das kanadische Unternehmen am Montagmorgen in Saskatoon mit. Mitte Juni war bekannt geworden, dass Potash an einem Kauf interessiert ist und dabei Ende Mai der K+S-Spitze ein Gebot über 41 Euro je Aktie in Aussicht gestellt hat.

          Nordex kauft spanischen Windkraftanlagenbauer Acciona für 785 Millionen Euro

          Der Windkraftanlagenhersteller Nordex übernimmt den spanischen Konkurrenten Acciona Windpower für 785 Millionen Euro. Der Zukauf werde mit Bargeld und eigenen Aktien bezahlt, teilte der TecDax-Konzern am späten Sonntagabend in Rostock mit. Der Baranteil belaufe sich auf 366,4 Millionen Euro. Zudem werden 16,1 Millionen neue Aktien zu je 26 Euro ausgegeben. Diese erhält der Verkäufer Acciona, ein spanischer Baukonzern. Durchdie Kapitalerhöhung steigt die Anzahl der Nordex-Aktien um rund ein Fünftel auf fast 97 Millionen.

          ThyssenKrupp kündigt neues Sparprogramm für Stahlsparte an

          Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr für seine Stahlsparte angekündigt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Samstag einen Bericht der "Rheinischen Post".

          Schrecken ohne Ende für Allianz: Mittelabfluss bei Pimco-Top-Fonds nimmt zu

          Der Versicherungskonzern Allianz muss bei seiner amerikanischen Fondstochter Pimco wieder eine Enttäuschung hinnehmen. Im September zogen Investoren beim Flaggschiff des Unternehmens mehr Geld ab als im Vormonat. Mit 2,3 Milliarden Dollar seien 500 Millionen mehr als im August aus dem Fonds herausgenommen worden, teilte die früher vom Starinvestor Bill Gross geführte Pimco am Freitag mit. Damit verzeichnet der Fonds nunmehr seit 29 Monaten hintereinander Abflüsse.

          Porsche-Betriebsratschef erwartet Schub für Elektroautos

          Nach dem Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW erwartet Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück einen Schub für die Elektromobilität. "Ich bin überzeugt, dass die Technologie durch den Diesel-Skandal hoffähig wird", sagte Hück den "Stuttgarter Nachrichten". Klar sei aber auch, dass diese zuerst in Fahrzeugen der Premium-Klasse umgesetzt werde, weil die Kunden die höheren Kosten bezahlen könnten. Mit Blick auf die bei vielen Herstellern festgestellten Abweichungen von Abgaswerten im Labor und auf der Straße plädierte Hück, der auch Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist, für neuartige Testverfahren.

          S&P droht Ölriesen Exxon Mobil und Chevron mit Herabstufung

          Der niedrige Ölpreis bedroht die Kreditwürdigkeit der Branchenvertreter. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) senkte am Wochenende den Ausblick für die Einstufung der beiden Riesen Exxon Mobil und Chevron. Mit der Bewertung "Negativ" droht den beiden Unternehmen in der nächsten Zeit eine Verschlechterung ihrer bisherigen Einstufung. Während Exxon derzeit über das Toprating "AAA" verfügt, wird Chevron zwei Stufen schlechter bewertet.

          Apple kauft Spezialisten für Gespräche mit Computern

          Apple hat eine britische Firma gekauft, die Computern beibringen will, sich mit Menschen zu unterhalten. Mit der Technologie des Startups VocalIQ könnte der iPhone-Konzern seine Sprachassistentin Siri verbessern - und sie eventuell auch in einem Apple-Auto einsetzen, über das seit Monaten spekuliert wird. VocalIQ habe sich besonders auf den Einsatz in Fahrzeugen fokussiert, berichtete die "Financial Times".

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          Ist das erlaubt? Ein Mann und eine Frau auf einer Bank im bayerischen Staffelberg.

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          Was ist erlaubt in Zeiten des Kontaktverbots? In Sachsen müssen Richter klären, wie weit das Lebensumfeld eines Menschen reicht. Und in Bayern wird diskutiert, ob man sich noch mit einem Buch auf die Bank setzen darf.
          Linda Tripp spricht im Juli 1998 zu Reportern.

          Linda Tripp : Auslöserin der Lewinsky-Affäre ist tot

          Ihre heimlichen Tonbandaufnahmen brachten vor mehr als 20 Jahren Bill Clintons Präsidentschaft ins Wanken. Nun ist Linda Tripp im Alter von 70 Jahren gestorben. Monica Lewinsky hatte sich kurz vorher noch zu Wort gemeldet.
          Unser Autor: Bastian Benrath

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