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Polizei rät von Kauf ab : Absatz von Pfefferspray steigt stark

  • Aktualisiert am

Polizei mit Pfefferspray Bild: Reuters

Die Bundesbürger greifen immer mehr zur Gewalt. Darauf deutet der Rekord-Absatz von Pfefferspray hin - vor allem in Sachsen und benachbarten Bundesländern.

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          Der Absatz von Pfefferspray hat sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Angaben eines Waffenhändlerverbands zuletzt verdoppelt. Dieser Trend sei auch bundesweit festzustellen, sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB), Ingo Meinhard, am Donnerstag. Zuvor hatte der Sender MDR Jump darüber berichtet. Der Verband habe im Oktober Mitglieder zum Absatz und zu Kaufgründen befragt.

          In Mitteldeutschland hätten viele Käufer angegeben, sich gegen Tierattacken, etwa durch Wölfe, schützen zu wollen, sagte Meinhard. Der VDB vertritt in den drei Ländern nach eigenen Angaben 82 Fachhändler.

          Die Polizei rät indes eher davon ab, sich mit Schutzwaffen wie CS-Gas auszustatten. Im Notfall könnten sie von geübten Angreifern auch gegen denjenigen verwendet werden, der sich schützen wolle, sagte ein Sprecher der Magdeburger Polizei.

          Mehr Anzeigen wegen Reizgas-Attacken habe es aber nicht gegeben. Das könnte darauf hindeuten, dass sich die Menschen tatsächlich nur für den akuten Notfall ausstatteten, sagte der Polizeisprecher. Das schnell wirkende Pfefferspray ist nur zur Tierabwehr zugelassen, für den Kauf muss man mindestens 14 Jahre alt sein.

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