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Weitere Nachrichten : Pfizer legt Geld für Astra Zeneca nach

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Bild: dpa

Im Übernahmekampf um den Pharmakonzern AstraZeneca steigen die Summen. Auch ein anderes Kaufvorhaben bleibt in der Diskussion: Für eine Übernahme von Alstom durch Siemens stellt der Betriebsrat Forderungen.

          Pfizer erhöht Gebot für AstraZeneca noch einmal

          Im Kampf um AstraZeneca hat Pfizer noch einmal nachgelegt. Damit liegen jetzt 69,4 Milliarden Pfund (85. Mrd Euro) auf dem Tisch. Den Baranteil haben die Amerikaner von 33 auf 45 Prozent erhöht, wie sie am Sonntagabend mitteilten. Für eine AstraZeneca-Aktie bietet Pfizer jetzt 55 Pfund. Pfizer setzt auf sein neues Angebot, man wolle keinen feindlichen Versuch starten, hieß es. AstraZeneca hatte den Rivalen Pfizer bereits zwei Mal abblitzen lassen. Zuletzt hatten die Amerikaner Anfang Mai 63 Milliarden und davor im Januar 59 Milliarden Pfund angeboten. Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise berichtet die „Financial Times“, AstraZeneca werde wahrscheinlich auch das neue Gebot zurückweisen.

          Gabriel lehnt Pläne der Energiekonzerne zum AKW-Abriss ab

          Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Stromkonzerne nicht aus der Verantwortung für den Abriss ihrer Atomkraftwerke entlassen. Nach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnte auch der SPD-Vorsitzende den Vorschlag der Energiekonzerne ab, den Abbau der Meiler über eine öffentliche Stiftung zu finanzieren. „Nicht die Steuerzahler sind zur Entsorgung des Atommülls verpflichtet, sondern diejenigen, die jahrzehntelang viel Geld mit dem Betrieb von Atomkraftwerken verdient haben. Darauf werden wir gewiss nicht verzichten“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“.

          Nach Google-Urteil neue Forderungen nach einheitlichem EU-Datenschutz

          Nach dem Urteil zu Google-Sucheinträgen macht sich auch die deutsche Internetbranche für einen einheitlichen Datenschutz in Europa stark. Der müsste dann für alle Anbieter, einschließlich Technologiekonzerne aus den USA, gelten. „Ein Unternehmen, wenn es hier Geschäfte machen will, hat sich hier an die Gesetze zu halten“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco), Michael Rotert, am Sonntag im Deutschlandfunk.

          Gewerkschaft stellt Siemens Bedingungen für Alstom-Übernahme

          Der Siemens-Betriebsrat  fordert bei einer Übernahme des französischen Elektrokonzerns Alstom den Erhalt der Arbeitsplätze. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zitierte Siemens-Gesamtbetriebsratschefin Birgit Steinborn mit den Worten, der angestrebte Tausch der Alstom-Energietechnik gegen die Siemens- Bahnsparte sei „nur dann sinnvoll, wenn eine strategische  eiterentwicklung des Unternehmens und der Erhalt von Arbeitsplätzen garantiert sind“. IG-Metall-Vorstand Jürgen Kerner, der wie Steinborn im Aufsichtsrat des Konzerns sitzt, forderte, dass in keinem der beiden Länder Jobs wegfallen dürften.

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          Hinter vorgehaltener Hand ist Skepsis über Trumps Politik unter Managern durchaus zu spüren. Siemens-Chef Kaeser äußert sie auch öffentlich. Der deutschen Wirtschaft gefällt’s.

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