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ÖPNV einmal anders : Das Dorfauto startet in der Eifel

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

In abgelegenen Regionen fehlen Busse und Bahn. In der Eifel ergreift das Dorf Gey nun Gegenmaßnahmen - mit dorfweitem Carsharing.

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          Nach Dorfläden kommt in Nordrhein-Westfalen jetzt das Dorfauto. Im Eifelort Gey im Kreis Düren startet eines der wenigen Dorfautos in Deutschland, das von allen Dorfbewohnern mit Führerschein genutzt werden kann. Das ehrenamtlich getragene Carsharing-Projekt ist aus einem europäischen Förderprogramm für ländliche Regionen entstanden. Das Elektroauto wurde komplett über Werbung finanziert. Mit der Nutzungsgebühr soll der Unterhalt finanziert werden. Die Organisation des Betriebs haben zwei Bewohner ehrenamtlich übernommen.

          Da die Menschen auf dem Land für ihre Besorgungen fast immer ein Auto brauchen und die Busverbindungen oft schlecht sind, soll das Dorfauto bei Engpässen helfen, teilte das Programmbüro für die Eifel in Nettersheim (Kreis Euskirchen) mit. Das Dorfauto fordere aber ein hohes Engagement der Dorfgemeinschaft, sagte Regionalmanager Alexander Sobotta. Ein Patentrezept für interessierte Dörfer gebe es nicht.

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