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Weitere Meldungen : Nordex erteilt Übernahmespekulationen eine Absage

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Ein über 60 Meter langes Rotorblatt eines Windrads des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex Bild: dpa

Der Windkraftanlagenbauer Nordex will auch weiterhin alleine wachsen, Versicherer Talanx hält an Ausblick fest und Ergo-Chef Oletzky geht zum Jahresende.

          Der Windkraftanlagenbauer Nordex will auch weiterhin alleine wachsen und ist auf der Suche nach einem Übernahmepartner. „Die Übernahmespekulationen begleiten die Firma von Beginn an. Aber wir fühlen uns auch sehr wohl allein“, sagte Unternehmenschef Jürgen Zeschky in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. Ende März waren entsprechende Gerüchte aufgekommen, nachdem sich Zeschky generell offen für eine Übernahme gezeigt hatte. Grundsätzlich wolle man nichts ausschließen, wenn es operativ Sinn mache, aber „es ist nicht so, dass wir auf der Suche wären“, sagte Zeschky dem Blatt nun. Nordex stehe aktuell nicht zum Verkauf.

          Versicherer Talanx hält an Ausblick fest

          Der Versicherungskonzern Talanx hält nach dem Jahresbeginn an seinen Geschäftszielen fest. „Die Gesamtjahresprognosen gelten nach wie vor“, sagte Finanzchef Immo Querner der Börsenzeitung (Samstagsausgabe). Das erste Quartal sei für den Versicherer vergleichsweise unauffällig verlaufen. Das Beitragswachstum habe von der Abschwächung des Euro profitiert.

          Ergo-Chef Oletzky geht zum Jahresende

          Der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns Ergo, Torsten Oletzky, geht zum Jahresende. Er scheide auf eigenen Wunsch, aus persönlichen Gründen und im besten Einvernehmen zum 31. Dezember 2015 aus dem Vorstand aus, teilte das Unternehmen am Freitagabend in Düsseldorf mit. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Oletzky (48) war 2004 in den Vorstand berufen worden. 2008 übernahm er den Vorsitz. Ergo ist die Erstversicherungstochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re.

          Mylan legt offizielles Angebot für Perrigo vor

          Der amerikanische Pharmakonzern Mylan stößt beim irischen Konkurrenten Perrigo weiter auf Granit. Am Freitag lehnte das Unternehmen auch das kurz zuvor vorgelegte offizielle Übernahmeangebot ab. Mylan bietet den Perrigo-Aktionären 60 US-Dollar in bar sowie 2,2 Mylan-Aktien. Damit hätte die Offerte einen Wert von 31,2 Milliarden Dollar oder 222,12 Dollar je Aktie, basierend auf dem Schlusskurs vom Donnerstag. Am 8. April hatte Mylann 205 Dollar in Aussicht gestellt, ohne ins Detail zu gehen.

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