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Bild: dpa

Der Sportartikel-Hersteller Nike hat dem Druck durch den starken Dollar getrotzt, bei der BASF-Tochter Wintershall ist der Anteilsverkauf von norwegischen Ölfeldern geplatzt und Shell kürzt seine Ausgabepläne noch weiter.

          Nike-Gewinn läuft dem starken Dollar davon

          Der Sportartikel-Hersteller Nike hat im vergangenen Quartal dank guten Geschäften im amerikanischen Heimatmarkt dem Druck durch den starken Dollar getrotzt. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 785 Millionen Dollar. Der Umsatz in dem Ende November abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal legte um 4 Prozent auf knapp 7,69 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen nach amerikanischem Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

          BASF-Tochter Wintershall: Anteilsverkauf von norwegischen Ölfeldern geplatzt

          Die BASF-Tochter Wintershall muss überraschend ihre kleineren Anteile an mehreren norwegischen Ölfeldern zunächst behalten. Der angepeilte Verkauf an das norwegische Förderunternehmen Tellus Petroleum sei auf dessen Bitte hin abgesagt worden, teilte Wintershall am Dienstag mit. Ursprünglich hatte Tellus für die Anteile an fünf Vorkommen 602 Millionen Dollar (553 Millionen Euro) auf den Tisch legen wollen.

          Shell kürzt Ausgabepläne noch weiter

          Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell tritt noch stärker auf die Ausgabenbremse. Im kommenden Jahr dürften die Investitionen bei 33 Milliarden Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor hatte Shell noch 2 Milliarden Dollar mehr angepeilt. In diesem Jahr will das Unternehmen mit 29 Milliarden Dollar 1 Milliarde weniger ausgeben.

          Syngenta: Alleingang kaum mehr möglich - Intensive Verhandlungen

          Der schweizerische Agrochemie-Konzern Syngenta sieht kaum mehr Möglichkeiten für einen Alleingang. Zu Jahresanfang sei dies für Syngenta noch vorstellbar gewesen, sagte der Verwaltungsratspräsident des Unternehmens "Finanz und Wirtschaft" (online) am Dienstag. "Doch seither hat sich die Dynamik in der Branche verändert". Entsprechend dem, was die Aktionäre in Bezug auf die nächsten zwölf Monate erwarten würden, sei ein Alleingang jedenfalls "kaum möglich". An der Börse wurden die Äußerungen freudig aufgenommen: Syngenta-Titel legten in New York um drei Prozent zu.

          Baden-Württemberg will nicht für Atom-Altlasten gerade stehen

          Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) und das Land Baden-Württemberg wollen nicht für Atom-Altlasten haften. Die gemeinsamen Eigentümer des Karlsruher Energieversorgers EnBW lösten deshalb ihre Aktionärsvereinbarung auf, wie sie am Dienstag mitteilten. Grund sei das sogenannte Nachhaftungsgesetz, mit dem der Bund die Haftung der Energieversorger für die Kosten des Ausstiegs aus der Kernenergie regeln will.

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