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Weitere Nachrichten : Mexiko verlängert Stützungskäufe für Peso

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Die Société Générale erwägt die Schließung hunderter Filialen. Die nordrhein-westfälische CDU will Staatshilfe für den Energieversorger RWE.

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          Angesichts des schwächelnden Peso-Kurses setzt Mexiko seine Stützungskäufe fort. Bis Ende November werden täglich 200 Millionen Dollar versteigert, wie die Zentralbank der zweitgrößten Volkswirtschaft in Lateinamerika am Montag mitteilte. Fällt der Kurs gegenüber dem Vortag um mehr als ein Prozent, werden weitere 200 Millionen Dollar verkauft. Seit Anfang des Jahres hat der mexikanische Peso gegenüber dem Dollar etwa zehn Prozent seines Werts verloren. (dpa-AFX)

          Société Générale erwägt Schließung hunderter Filialen

          Die französische Großbank Société Générale erwägt einem Medienbericht zufolge, auf dem Heimatmarkt etwa jede fünfte Filiale bis 2020 zu schließen. Das zweitgrößte Geldinstitut des Landes könnte bis zu 400 von 2221 Zweigstellen dichtmachen, berichtete die Zeitung "Les Echos" am Montag unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Bank teilte mit, sie könne die in dem Bericht genannte Zahl nicht bestätigen. Für dieses Jahr sei die Schließung von 40 Filialen geplant. Ein detaillierter Plan für das "neue 2020 Modell" werde vor Jahresende vorgelegt. Vergangene Woche stellte SocGen Pläne für den Abbau von 420 Stellen in Frankreich vor. Das Management will von 2015 bis 2017 insgesamt 850 Millionen Euro einsparen. Im Heimatmarkt hatte SocGen zuletzt noch knapp 52.000 Beschäftigte. (Reuters)

          Konkurrent Busch steigt bei Pfeiffer Vacuum ein

          Der Branchenkonkurrent Busch ist beim Pumpenspezialist Pfeiffer Vacuum eingestiegen. Über eine Beteiligungsgesellschaft habe das baden-württembergische Familienunternehmen 15 Prozent der Aktien am Unternehmen aus dem hessischen Aßlar erworben, teilte Busch am Montag in Maulburg mit. Bei dem Kauf handle es sich um eine Finanzbeteiligung. Den Angaben zufolge plant Busch nicht, den Anteil über 30 Prozent auszubauen und Kontrolle über Pfeiffer zu erlangen. Auch sei keine Einflussnahme auf Vorstand und Aufsichtsrat angepeilt. (dpa-AFX)

          CDU bringt Staatshilfe für RWE ins Gespräch

          Der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat staatliche Hilfen für den angeschlagenen Energiekonzern RWE ins Gespräch gebracht. Es gebe eine gesellschaftliche Verantwortung, gemeinsam Vergangenheitslasten aus Atomkraft und Braunkohle zu bewältigen, sagte Laschet der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag laut Vorabmeldung. Die Entscheidung für die Atomkraft sei eine politische gewesen, der Ausstieg ebenfalls. Damit dürfe man das Unternehmen und die Ruhrgebietskommunen als RWE-Anteilseigner nicht alleine lassen, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende weiter. (Reuters)

          Konjunkturdaten aus China belasten Börsen in Fernost

          Die asiatischen Märkte sind am Dienstag der Wall Street ins Minus gefolgt. Wie bereits in New York drückte ein Einbruch der Gewinne in der chinesischen Industrie auf die Laune der Anleger. Erneut machte sich Sorge um eine Abkühlung der Wirtschaft der Volksrepublik breit. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans fiel um mehr als zwei Prozent auf ein Dreieinhalb-Jahres-Tief. Die chinesischen Märkte in Shanghai und Shenzen tendierten mit mehr als einem Prozent im Minus. In Tokio rutschte der Nikkei-Index der 225 führenden Werte um drei Prozent auf 17.111 Zähler. Auch der breiter gefasste Topix musste Federn lassen und gab 3,3 Prozent nach.

          Weitere Hinweise auf die konjunkturelle Lage Chinas erhofften sich die Investoren von dem Stimmungsbarometer der chinesischen Einkaufsmanager. Die Daten sollen am Donnerstag veröffentlicht werden. An den Devisenmärkten präsentierte sich der Euro mit 1,1232 Dollar etwas leichter. Der Schweizer Franken lag zum Euro bei 1,0943 und zum Dollar bei 0,9722.

          Griechenland streicht Steuervergünstigungen für Urlaubsinseln

          Griechenland erhöht die Mehrwertsteuer-Sätze auf sechs Touristen-Inseln und kommt damit einer zentralen Forderung der internationalen Geldgeber nach. Ab Donnerstag würden auf Santorin, Mykonos, Rhodos, Naxos, Paros und Skiathos landesübliche Sätze von bis zu 23 Prozent gelten, teilte das Finanzministerium in Athen am Montag mit. Ab Juni des kommenden Jahres würden die Steuervergünstigungen weiterer Inseln gestrichen. Derzeit gilt auf vielen Inseln ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz, was immer wieder von den internationalen Gläubigern kritisiert wurde. (Reuters)

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