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Drei Gruppen bieten für Kredite der britischen Bad Bank

Drei Konsortien bieten nach Reuters-Informationen für ein Kreditpaket, das die Bad Bank der britischen Regierung verkauft. Die Gebote für das umgerechnet 17,6 Milliarden Euro (13 Milliarden Pfund) umfassende Hypotheken-Portfolio der Abwicklungseinheit UK Asset Resolution (UKAR) seien bis zur Frist am 9. Oktober eingegangen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag.

Das erste Konsortium bestehe aus der amerikanischen Großbank JP Morgan und der Investmentfirma CarVal Investors. In der zweiten Gruppe befänden sich unter anderen das amerikanischen Geldhaus Citigroup und die Deutsche Bank zusammen mit dem amerikanischen Finanzinvestor Blackstone. Die dritte Bietergemeinschaft setze sich aus der amerikanischen Bank Morgan Stanley und der Beteiligungsgesellschaft Cerberus zusammen. Die Firmen lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Bad Bank soll die Kredite der Institute Northern Rock und Bradford & Bingley abbauen, die in der Finanzkrise mit Steuergeldern aufgefangen wurden. Das entsprechende Portfolio ist seit 2010 um 43 Prozent reduziert worden. (Reuters)

Italien rettet drei kleine Banken mit Milliardenbetrag

Italien will Insidern zufolge drei angeschlagene Banken mit einem Milliardenbetrag retten. Das Kapital solle aus einem Fonds kommen, in den andere gesunde Geldhäuser eingezahlt hätten, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Den drei kleinen Kreditinstituten fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Bei den drei Finanzinstituten handele es sich um Carife, Banca Marche und Banca Popolare dell'Etruria. Diese Banken waren von der Zentralbank des Euro-Landes wegen erheblichen Kapitalmangels unter eine Sonderverwaltung gestellt worden. Die genauen Details des Rettungsplans stünden noch nicht fest. (Reuters)

LVMH wächst vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten

Der Luxusgüterkonzern LVMH hat auch im dritten Quartal von der Nachfrage nach Lederwaren, Champagner sowie Schmuck und Uhren profitiert. Konzernweit stieg der Umsatz um gute 16 Prozent auf 8,58 Milliarden Euro, wie LVMH am Montagabend mitteilte. Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet betrug das Plus 7 Prozent. Analysten hatten mit einem weniger starken Zuwachs gerechnet. Die Franzosen legten eigenen Angaben zufolge weiterhin vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten zu. Auch in Japan zog das Geschäft wieder an. Der chinesische Markt hatte sich in diesem Jahr hingegen als schwierig für den Luxusgüterkonzern erwiesen. Zu LVMH gehören Marken wie Louis Vuitton, Bulgari, TAG Heuer oder Hennessy. (dpa-AFX)

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