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Weitere Meldungen : Milliarden-Übernahmeangebot in Amerika: Krankenversicherer Anthem will Cignar kaufen

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Nierentransplantation in einem Operationssaal Bild: dpa

In der amerikanischen Gesundheitsbranche könnte es bald zu der größten Übernahme unter auf Versicherungen spezialisierten Konzernen kommen und der Wohnungskonzern Deutsche Annington plant ebenfalls weitere Übernahmen.

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          Patrick Drahi bietet 10 Milliarden Euro für Bouygues Telecom

          Der französische Milliardär Patrick Drahi will Kreisen zufolge für mehr als 10 Milliarden Euro Frankreichs drittgrößte Telekomfirma vom Mischkonzern Bouygues kaufen. Drahi habe die Offerte für Bouygues Telecom über seinen französischen Kabel- und Telekomkonzern Numericable-SFR gemacht, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Der Deal beinhalte zudem, dass der zum französischen Geschäftsmann Xavier Niel gehörende Rivale Iliad einen Teil der Netzwerke und Mobil-Frequenzen übernehmen soll.

          Krankenversicherer Anthem will Cigna für 54 Milliarden Dollar kaufen

          In der amerikanischen Gesundheitsbranche könnte es bald zu der größten Übernahme unter auf Versicherungen spezialisierten Konzernen kommen. Der Krankenversicherer Anthem will den Konkurrenten Cigna für insgesamt 54 Milliarden Dollar (rund 47,6 Mrd Euro) kaufen. Den Aktionären winkt dabei eine Offerte über 185 Dollar je Aktie und damit rund ein Fünftel mehr als das Papier nach der jüngsten Rally an der Börse zuletzt kostete. Anthem will die Offerte in etwa zu zwei Drittel in bar und zu einem Drittel mit eigenen Aktien bezahlen. Dies teilte das Unternehmen am Samstag in Indianapolis mit. Der Wert der Cigna-Anteile liegt bei dem Gebot bei rund 47 Milliarden Dollar - dazu kommen noch rund sieben Milliarden Dollar Schulden.

          Wohnungskonzern Deutsche Annington plant weitere Übernahmen

          Der größte deutsche Wohnungsvermieter Deutsche Annington plant weitere Übernahmen. Der "Welt am Sonntag" sagte Konzernchef Rolf Buch: "Wir schauen uns jedes Portfolio ab 1000 Einheiten an, das in Deutschland auf den Markt kommt, ob es strategisch zu uns passt, und werden weiter zukaufen." Knapp 370 000 Wohnungen besitzt die Deutsche Annington bereits und kommt damit auf einen gut doppelt so großen Bestand wie der Hauptkonkurrent Deutsche Wohnen. Der Übernahmehunger sei nicht gestillt, sagte Buch der Zeitung. "Warum soll ein Wohnungsunternehmen nicht auch eine Million Mieter haben."

          IPO: Chorus Clean Energy peilt Erstnotiz am 3. Juli an

          Der Solar- und Windparkbetreiber Chorus Clean Energy will mit dem für Anfang Juli geplanten Börsengang bis zu 125 Millionen Euro erlösen. Mit rund 100 Millionen Euro soll dabei der Großteil davon dem Unternehmen für die Finanzierung von neuen Anlagen über die Ausgabe neuer Aktien zufließen. Die Eigentümer wollen sich nur von wenigen Anteilen trennen. Die Preissspanne der angebotenen Aktien belaufe sich auf 9,75 bis 12,50 Euro je Stück, teilte das profitable Unternehmen am Wochenende in Neubibberg mit.

          Air Berlin hält an Hauptversammlung in London fest

          Das Management der angeschlagenen Air Berlin stellt sich auch unter dem neuen Chef Stefan Pichler seinen Aktionären in London. Es gebe keinen Anlass, am Ort der jährlichen Hauptversammlung etwas zu ändern, hieß es bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft. Aktionärsschützer hatten das in den vergangenen Jahren anders gesehen: Das ins Trudeln geratene Unternehmen entziehe sich damit kritischen Fragen.

          Russlands größter Ölkonzern Rosneft baut Präsenz in Deutschland aus

          Russlands größter Ölkonzern Rosneft baut seine Präsenz in Deutschland aus. Der Energieriese verdopple seine Anteile an Bayernoil von 12,5 auf 25 Prozent und an der Karlsruher Raffinerie Miro von 12 auf 24 Prozent, teilte das Unternehmen bei dem am Samstag zu Ende gehenden Wirtschaftsforum in St. Peterburg mit. Rosneft übernehme dazu die Beteiligungen seines britischen Partners BP.

          Mitfahrzentrale Blablacar bewertet sich mit rund 1 Milliarde Dollar

          Die Online-Mitfahrzentrale Blablacar will Kreisen zufolge in den exklusiven Club der milliardenschweren Unternehmen vorstoßen. In einer geplanten neuen Finanzierungsrunde bewerte sich das Unternehmen mit rund 1 Milliarde Dollar, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Sammelaktion wäre dem Bericht zufolge das vierte Mal, dass sich der Betreiber von Portalen für Auto-Mitfahrgelegenheiten bei Investoren frisches Kapital beschafft.

          Metro: Tarifbindung für Kaufhof-Beschäftigte zugesagt

          Beim Verkauf der Metro-Tochter Kaufhof an den kanadischen Konzern Hudson's Bay wurde auch ein Verbleib des Unternehmens für mindestens fünf Jahre in der Tarifbindung zugesagt. Eine Metro-Sprecherin bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel". Zu einer laut dem Magazin mit dem Käufer ebenfalls vereinbarten Strafzahlung von fünf Millionen Euro bei einem Verstoß wollte die Sprecherin dagegen keine Stellung nehmen. Von Hudson's Bay war zunächst keine Stellungnahme zu.

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          Die Regierung macht Betriebsrenten attraktiver: Künftig werden weniger Krankenkassenbeiträge fällig. Vier Millionen Rentner dürfen sich freuen. Und was ist mit dem Rest?

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