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Medienschau : Überraschung bei der Citigroup: Chef Pandit wirft das Handtuch

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Das Führungsgespann der Citigroup müht sich nach dem überraschenden Ausscheiden von Bankchef Vikram Pandit um Ruhe in der amerikanischen Bank. „Es gibt keine anderen bösen Überraschungen“, versicherte Verwaltungsratschef Michael O’Neill am Dienstag in einer extra einberufenen Telefonkonferenz. So bleiben Risikovorstand Brian Leach und Finanzchef John Gerspach an Bord.

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          Unternehmensnachrichten

          Conti-Chef fürchtet um mittelständische Autozulieferer

          Continental-Chef Elmar Degenhart fürchtet bei einer anhaltenden Flaute der Auto-Verkaufszahlen um die kleinen Zulieferbetriebe. Conti stütze jetzt schon vereinzelt Betriebe, sagte Degenhart der „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe). „Dauert die Absatzkrise in Europa länger als zwei Jahre, geraten einige dieser Zulieferer in schwere Zeiten.“ „Denn wenn es eng wird, sparen insbesondere Mittelständler an den Fixkosten. Das geht auf Kosten der Innovationskraft und ist fatal“, sagte Degenhart dem Blatt. Mittelfristig sei der Schaden enorm. „Dann hat das Auswirkungen für die ganze Automobilindustrie, die in Summe an Innovationskraft verliert.“

          „Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, inklusive der Automobilindustrie. Es kann nicht in unserem Interesse sein als Systemlieferant, aber auch nicht im Interesse der Hersteller, dass es dort zu größeren Problemen kommt“, sagte der 53-Jährige Chef des Autozulieferers. (dpa-AFX)

          Citigroup-Führung verspricht: Keine anderen bösen Überraschungen

          Das Führungsgespann der Citigroup müht sich nach dem überraschenden Ausscheiden von Bankchef Vikram Pandit um Ruhe in der US-Bank. „Es gibt keine anderen bösen Überraschungen“, versicherte Verwaltungsratschef Michael O’Neill am Dienstag in einer extra einberufenen Telefonkonferenz. So bleiben Risikovorstand Brian Leach und Finanzchef John Gerspach an Bord. „Beide sind entschlossen zu bleiben“, sagte der neue Bankchef Michael Corbat. Auch an der Ausrichtung des Hauses mit einem starken Fokus auf das klassische Bankgeschäft ändert sich demnach nichts. „Wir sind überzeugt, dass die Strategie, die wir haben, die Richtige ist.“

          Pandits Ausscheiden war am Morgen bekanntgeworden. Seitdem sprießen die Spekulationen über die Hintergründe. Nach Informationen von namhaften US-Wirtschaftsmedien gab es Krach zwischen Pandit und dem Verwaltungsrat. Auch der Pandit-Weggefährte und fürs Tagesgeschäft zuständige Vorstand John Havens quittierte seinen Job. „Vikram ist zurückgetreten und wir haben das akzeptiert“, sagte Verwaltungsratschef O’Neill angesprochen auf die unklare Lage. Der Rücktritt habe weder mit der Bezahlung etwas zu tun gehabt noch mit regulatorischen Themen. „Vikram ist eine integere Person.“ Als Begründung, warum Pandit ohne Übergangsfrist gegangen sei, sagte O’Neill, dies mache die „Bahn frei“ für den Nachfolger. (dpa-AFX)

          IBM schwächelt bei Hardware

          Der IT-Konzern IBM wird weniger seiner leistungsstarken Firmenrechner los. Im dritten Geschäftsquartal (Juli bis September) ging der Umsatz der Hardware-Sparte um 13 Prozent zurück. Auch das Geschäft mit Dienstleistungen und sogar Software büßte ein, unter anderem wegen Währungseffekten Insgesamt musste IBM einen Umsatzschwund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar verkraften (18,9 Mrd Euro), wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als 3 Prozent.

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