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Medienschau : Überraschung bei der Citigroup: Chef Pandit wirft das Handtuch

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Der Umsatz im abgelaufenen Quartal sank von 14,2 auf 13,5 Milliarden Dollar, lag aber immer noch über den Erwartungen der Experten. Dem Wettbewerber von AMD und ASML  hatten Analysten nur 13,23 Milliarden Dollar zugetraut. Netto verdiente Intel rund drei Milliarden Dollar oder 58 Cent je Aktie - nach 3,5 Milliarden Dollar oder 65 Cent im Vorjahr. Wegen der Wachstumsabkühlung in China und der Konjunkturflauten in Europa und Amerika gehen Analysten davon aus, dass die PC-Lieferungen weltweit in diesem Jahr erstmals seit 2001 auf Jahressicht leicht sinken werden. Die Branche hofft, dass das in Kürze erwartete Windows 8 von Microsoft das Laptop-Geschäft ankurbelt und den Trend zu Smartphone und Tablet zumindest verlangsamt. (Reuters)

Kreise: Diageo in Gesprächen über Einstieg bei United Spirits

Der weltgrößte Spirituosenhersteller Diageo will Branchenkreisen zufolge beim indischen
Konkurrenten United Spirits einsteigen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zum wiederholten Male unter Berufung auf Branchenkreise am Dienstag berichtete, befindet sich der Hersteller von Marken wie Guinness, Kilkenny oder Smirnoff in Verhandlungen mit dem Milliardär Vijay Mallya. Diageo werde möglicherweise neue Aktien von United Spirits erwerben und Teile von Mallyas 28 Prozent-Anteil an den Indern. Der gesamte Marktwert des indischen Unternehmens wird auf 167 Milliarden Rupien (2,43 Milliarden Euro) beziffert. Diageo werde beim Anteilserwerb möglicherweise einen Aufschlag auf den Marktpreis zahlen.

Diageo könnte im Falle einer Einigung den Vorstand kontrollieren und einen neuen Chef installieren. Dies würde nach indischen Übernahme-Bestimmungen Diageo zwingen, ein sogenanntes offenes Angebot für weitere 26 Prozent von United Spirits zu machen, hieß es aus den Kreisen weiter. Der Mallya brauche das Geld für seine Fluggesellschaft Kingfisher, die er 2005 gegründet hat. Die Airline kämpft derzeit mit einem Finanzengpass. Diageo würde sich den indischen Markt weiter erschließen. Bereits Ende September hatte Bloomberg ähnlich über Einstiegsverhandlungen zwischen Mallya und den Briten berichtet. (dpa-AFX)

Visa ernennt bis Ende des Monats neuen Chef

Der US-Kreditkartenanbieter Visa will einer Zeitung zufolge bis Ende des Monats den Nachfolger für Konzernchef Joseph Saunders bekanntgeben. Das „Wall Street Journal“ berief sich in der Nacht zum Mittwoch auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Das Direktorium befasse sich bereits seit einiger Zeit mit einer Nachfolgeregelung für Saunders, dessen Vertrag im März ausläuft. Als Favorit gilt dem Blatt zufolge Charles Scharf, der früher zum Direktorium gehörte. Intern sei auch Elizabeth Buse im Gespräch, die für einen großen Teil des Auslandsgeschäfts verantwortlich ist. Visa war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

Neuauflage des Bankenrettungsfonds soll Steuerzahler entlasten

Wegen der anhaltenden  Staatsschuldenkrise in der Eurozone will die Bundesregierung den  Bankenrettungsfonds SoFFin ein weiteres Mal verlängern. Auch wenn  es derzeit keinen „Hinweis auf eine dramatische Verschlimmerung der  Bankenlage“ gebe, sei eine „rein formelle, technische Verlängerung“  des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes ab 2013 bis Ende 2014  geplant, verlautete aus Regierungskreisen. Der Entwurf wird am  Mittwoch im Kabinett beraten.

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Macrons Besuch im Libanon : Von Reue fehlt bislang jede Spur

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