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Medienschau : Überraschung bei der Citigroup: Chef Pandit wirft das Handtuch

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Auch andere Hersteller haben derzeit mit einer schwachen Nachfrage nach Computern zu kämpfen, darunter der Rivale Oracl,  der den Server-Spezialisten Sun Microsystems geschluckt hatte. Dank Kosteneinsparungen blieb der Gewinn von IBM aber nahezu stabil bei unterm Strich 3,8 Milliarden Dollar. Besonders mau lief es wie schon im vorangegangenen Quartal in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich dennoch für den Rest des Geschäftsjahres zuversichtlich: „Wir sehen gute Möglichkeiten mit eine starken Produktpalette.“ Sie bestätigte die operative Gewinnprognose fürs Gesamtjahr. „Big Blue“, wie der Konzern auch genannt wird, gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Das meiste Geld verdient der Konzern mit Dienstleistungen wie dem Betrieb von Rechenzentren. Aus dem wenig einträglichen Geschäft mit Computern für Verbraucher hat sich IBM dagegen zurückgezogen. (Reuters)

Microsoft macht Surface-Tablet ähnlich teuer wie das iPad

Microsoft wird sein erstes eigenes Tablet Surface entgegen früheren Gerüchten ungefähr so
teuer wie Apples iPad und nicht deutlich billiger verkaufen. Der Preis für die günstigste Version des Geräts wird in Deutschland wie bei Apple bei 479 Euro liegen. Allerdings soll es bei Microsoft dafür 32 Gigabyte Speicher statt der 16 GB beim billigsten iPad geben sowie einen etwas größeren Bildschirm. Das Surface kommt mit dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8 am 26. Oktober auf den Markt. Es läuft mit der angepassten Version Windows RT.

Microsoft bestätigte die Preise am Dienstag, nachdem die Angaben zunächst für kurze
In den vergangenen Monaten hatte es Gerüchte gegeben, Microsoft wolle das Surface deutlich billiger verkaufen, für 299 oder sogar nur 199 Dollar. Das ist der Preis, für den Amazon  sein kleineres Tablet Kindle Fire HD verkauft. Allerdings räumt der weltgrößte Online-Einzelhändler auch offen ein, dass dieser Preis in Nähe der Produktionskosten liegt und er das Geld mit der Zeit durch den Verkauf von Büchern, Musik oder Filmen wieder einspielen will.(dpa-AFX)

Schwacher Intel-Ausblick macht PC-Branche kaum Mut

Der Chipkonzern Intel schiebt Hoffnungen auf eine baldige Erholung der PC-Nachfrage einen Riegel vor: Angesichts der schwachen Weltwirtschaftsentwicklung und der Abkehr von Personalcomputern hin zu Smartphones und Tablets schlägt der Weltmarktführer vorsichtige Töne an. Für das vierte Quartal rechnet Intel nach eigenen Angaben vom Dienstag mit einem Umsatz von 13,6 Milliarden Dollar - plus oder minus 500 Millionen Dollar. Analysten hatten dem Unternehmen bislang 13,74 Milliarden Dollar zugetraut.

Die Sparte Data Center, die Chips an Unternehmen und Regierungen verkauft, wuchs im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zwar um sechs Prozent. Gegenüber den Vorquartal stand jedoch ein Minus von fünf Prozent. Das sei deutlich schwächer als von den meisten erwartet, sagte Analyst Patrick Wang von Evercore Partners. „Vergessen wir nicht: Data Center war der Fels, auf den wir uns alle gestützt haben.“ Die Abnehmer würden zum Jahresende ihre Ausgabe rationalisieren. Nachbörslich fielen Intel-Aktien 0,9 Prozent, nachdem sie 2,9 Prozent fester geschlossen hatten.

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