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Medienschau : Telekom übertrifft Erwartungen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ Helfert

EADS und Euroshop erhöhen die Prognosen, Fielmann, Lanxess und Brenntag steigern den Gewinn. RWE und United Internet bestätigen die Prognosen, Siemens zeigt sich vorsichtig, Freenet und Cisco optimistisch. K+S senkt die Prognose, Fraport bleibt unter den Erwartungen und die Gewinne von Celesio und dem Credit Agricole brechen ein. Auch Rational verdient weniger. Sky Deutschland bleibt tief in der Verlustzone. Chinas Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich niedriger als erwartet aus und Japans Maschinenbauaufträge ebenso.

          Unternehmensnachrichten

          Telekom dank starkem Heimatmarkt und Sparkurs über Erwartungen

          Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal dank des starken Heimatmarktes die Erwartungen übertroffen. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte es den Umsatz in Deutschland noch steigern. Er macht jetzt mehr als die Hälfte des fortgeführten Konzernumsatzes aus. Dieser ging insgesamt allerdings von 11,5 auf 11,0 Milliarden Euro zurück.

          Die Bonner setzten ihre Kosteneinsparungen fort und konnten den Rückgang des operativen Gewinns trotz des Konjunkturabschwungs in mehreren Märkten begrenzen. Vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Sonderposten (Ebitda) sank der Gewinn von 4,0 auf 3,89 Milliarden Euro. Zudem bekräftige die Telekom den Jahresausblick. Sie peilt einen Barmittelzufluss von mehr als 6,5 Milliarden Euro an bei einem bereinigten Ebitda von 14,9 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Siemens zeigt sich für neues Geschäftsjahr vorsichtig

          Der Münchener Technologiekonzern Siemens zeigt sich nach einem kräftigen Gewinnanstieg in seinem abgelaufenen Geschäftsjahr vorsichtig für die absehbare Zukunft. Der Umsatz werde moderat wachsen, der Gewinn des fortgeführten Geschäfts werde auf vergleichbarer Basis etwa auf dem Niveau des Vorjahres von sechs Milliarden Euro liegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

          Im vergangenen Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) legte der Nettogewinn des Technologieriesen um gut die Hälfte auf 6,3 Milliarden Euro zu. Der Umsatz des fortgeführten Geschäfts kletterte um sieben Prozent auf 73,5 Milliarden Euro. Im Schlussquartal erreichte der Gewinn 1,23 Milliarden Euro nach einem Verlust im Vorjahr. Damit blieb Siemens unter den Analystenerwartungen. Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 20,35 Milliarden Euro. Der Auftragseingang ging hingegen um zwei Prozent zurück. Zudem schrieb Siemens 231 Millionen Euro auf sein Solargeschäft ab. (Reuters)

          RWE bestätigt Prognose für 2011

          Der Energiekonzern RWE hat nach einem Gewinneinbruch in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres seine Prognose für 2011 bestätigt. Es bleibe bei dem nach der Atomwende gesenkten Ausblick, teilte der zweitgrößte deutsche Versorger am Donnerstag mit. Danach werde der operative Gewinn (Ebitda) um etwa 20 Prozent fallen und das für die Dividende entscheidende nachhaltige Nettoergebnis um 35 Prozent zurückgehen. Von Januar bis Ende September schrumpfte das Ebitda um 21,1 Prozent auf 6,244 Milliarden Euro. Die Erlöse gingen um knapp ein Prozent auf 38,167 Milliarden Euro zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 38,807 Milliarden Euro gerechnet und einem Ebitda von 6,232 Milliarden Euro. (Reuters)

          K+S senkt Prognose 2011 leicht

          Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat trotz eines robusten dritten Quartals seine Prognose für das laufende Jahr leicht gesenkt. Der Umsatz dürfte 2011 auf 5,0 bis 5,25 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,63 Milliarden) klettern. Bisher waren 5,0 bis 5,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Auch beim operativen Gewinn gibt sich K+S-Chef Norbert Steiner nun etwas pessimistischer, rechnet aber weiter mit einem kräftigen Anstieg. Das operative Ergebnis (Ebit I) dürfte zwischen 0,95 und 1,00 (vormals 0,95 und 1,05) Milliarden Euro liegen (Vorjahr 714,5 Millionen). Nach dem zweiten Quartal hatte der Konzern die Prognosen konkretisiert.

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