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Medienschau : Telekom übertrifft Erwartungen

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Air France KLM steuert auf Verlustjahr zu

Die Fluggesellschaft Air France-KLM steuert nach einem enttäuschenden Quartal auf einen Verlust im aktuellen Geschäftsjahr zu. Als Reaktion auf die schlechte Geschäftsentwicklung kündigte das französisch-niederländische Unternehmen am Mittwoch eine Restrukturierung seiner Mittel- und Kurzstreckenflüge an. Die nach dem Umsatz größte Airline Europas meldete für das Quartal von Juli bis September einen operativen Gewinn von 397 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 14 Millionen Euro. Analysten waren laut einer Reuters-Umfrage von 480 Millionen Euro operativen Gewinn und einem Überschuss von 280 Millionen ausgegangen. Air France-KLM, die zurzeit von einem Geschäftsjahr von April bis Mai auf das Kalenderjahr umstellt, erhöhte den Quartalsumsatz um 2,1 Prozent auf 6,79 Milliarden Euro. Analysten hatten mit 6,99 Milliarden Euro gerechnet. (Reuters)

Unicredit-Kapitalerhöhung könnte verschoben werden

Wegen der jüngsten Turbulenzen um die Staatsschuldenkrise im Euroraum muss die Unicredit ihre geplante Kapitalerhöhung womöglich verschieben. Angesichts der gegenwärtigen Volatilität an den Börsen sei es der italienischen Bank nur sehr schwer möglich, die Kapitalmärkte anzuzapfen, sagten am Mittwochabend mit der Situation vertraute Personen.

Das Volumen der Maßnahme könne sich auf bis zu 7 Milliarden Euro belaufen, Analysten erwarten eine Größenordnung von 4 bis 7 Milliarden Euro, abhängig davon, ob die italienische Notenbank grünes Licht gibt, im Jahr 2008 begebene Wandelanleihen im Wert von 3 Milliarden Euro in den Kapitalpuffer einzurechnen. (Dow Jones)

Goldman sieht sich Milliardenklagen aus Hypothekengeschäften gegenüber

Die Großbank Goldman Sachs sieht sich wegen umstrittener Hypothekengeschäfte während der Finanzkrise mit Rechtstreitigkeiten in Milliardenhöhe konfrontiert. Goldman steht nach eigenen Angaben vom Mittwoch vor Klagen im Zusammenhang mit hypothekarisch besicherten Wertpapieren in Wert von 15,8 Milliarden Dollar. Das ist verglichen mit der vor drei Monaten genannten Summe von 485 Millionen Dollar ein Anstieg um das 30fache. Goldman könnte nach eigenen Prognosen einen möglichen Fehlbetrag von 2,6 Milliarden Dollar im Zuge der Klagen verbuchen. Ein Großteil des Anstiegs gehe auf eine Klage der Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) im September zurück, teilte die Bank weiter mit. Sie wirft Goldman und 16 weiteren Instituten vor, bei dem Verkauf von mit Hypotheken unterlegten Wertpapieren falsche Angaben gemacht zu haben. (Reuters)

Baywa kauft neuseeländischen Obsthändler

Der Agrar- und Baustoffhändler Baywa setzt seine Einkaufstour fort und übernimmt den Marktführer im neuseeländischen Obstgeschäft. Nach Angaben vom Mittwochabend will Baywa 63 Prozent der Firma Turner & Growers (T&G) erwerben. Der Kaufpreis werde abhängig von der Annahmequote der T&G-Aktionäre zwischen 137 Millionen neuseeländischen Dollar (79 Millionen Euro) und 216 Millionen neuseeländischen Dollar (125 Millionen Euro) betragen. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

Chinas Handelsbilanzüberschuss deutlich niedriger als erwartet

Chinas Handelsbilanzüberschuss ist im Oktober aufgrund überraschend hoher Einfuhren deutlich niedriger als erwartet gewesen. Wie die Zollbehörde am Donnerstag mitteilte, wies die Handelsbilanz einen Überschuss von 17,03 Milliarden Yüan auf, während die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte ein Plus von 25,98 Milliarden Yüan prognostiziert hatten. Im September hatte der Überschuss bei 14,51 Milliarden Yüan gelegen. Die Jahreswachstumsrate der Exporte nahm im Oktober auf 15,9 Prozent (Vormonat: 17,1 Prozent) ab, erwartet worden war ein Plus von 15,3 Prozent. Die Importe wuchsen mit einer Jahresrate von 28,7 Prozent (20,9 Prozent) und damit deutlich stärker als prognostiziert (plus 21,2 Prozent). (Dow Jones)

Japans Maschinenbauaufträge niedriger als erwartet

Die Auftragseingänge der japanischen Maschinenbauunternehmen sind im September deutlicher als erwartet zurückgegangen. Wie das Kabinettsbüro der Regierung am Donnerstag mitteilt, sanken sie in der Kernberechnung (ohne Berücksichtigung von Kraftwerksanlagen und Schiffbau) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 8,2 Prozent. Analysten hatten im Mittel mit einem Minus von 7,1 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Auftragseingänge um 9,8 Prozent höher. (Dow Jones)

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