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Medienschau : Telekom übertrifft Erwartungen

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Celesio-Gewinn bricht ein

Der Pharmagroßhändler Celesio hat in den ersten neun Monaten durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen wie erwartet Federn lassen müssen. Das Nettoergebnis brach auf knapp 30 Millionen Euro nach 193 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Abschreibungen sank der Nettogewinn um knapp 34 Prozent auf 147 Millionen Euro. Der Umsatz nahm um 1,1 Prozent auf knapp 17,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen leidet erheblich unter den Ausgabenkürzungen im europäischen Gesundheitswesen, insbesondere im wichtigen Markt Großbritannien. Die Schuldenkrise einer ganzen Reihe von Euro-Ländern wie Portugal, Irland oder Italien sorgen zudem für tiefe Einschnitte in deren Gesundheitswesen und damit für schlechte Geschäfte bei Celesio. (Dow Jones)

Fielmann mit Umsatz- und Gewinnplus

Die Ausweitung des Filialnetzes und der vermehrte Verkauf von margenstarken Gleitsichtbrillen haben bei der Optikerkette Fielmann im dritten Quartal Umsatz und Gewinn einen Schub gegeben. Auch für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum.

Die Einnahmen im Quartal verbesserten sich um 4,5 Prozent auf 272,1 Millionen Euro, der Nettogewinn um 5,8 Prozent auf 37 (35) Millionen Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit etwas besseren Ergebnissen gerechnet. Beim Umsatz waren sie von einem Anstieg von 5,3 Prozent, beim Nettogewinn von einem Plus von 7,2 Prozent ausgegangen.

Fielmann zeigte sich zuversichtlich, seine Marktposition auch künftig auszubauen. Für das laufende Jahr bekräftigte der Vorstand seine Prognose, wonach Absatz, Umsatz und Gewinn über dem Vorjahr liegen sollen. (Dow Jones)

Lanxess erzielt Gewinnsprung im Quartal

Der Chemiekonzern Lanxess hat im abgelaufenen Quartal einen unerwartet deutlichen Gewinnschub erzielt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei vor Sondereinflüssen im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 27 Prozent auf 311 Millionen Euro gestiegen, teilte das Leverkusener Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit 290 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 154 Millionen Euro - ein Plus von 31 Prozent. Lanxess setzte im Zeitraum Juli bis September 2,3 Milliarden Euro um und damit 26 Prozent mehr als vor einem Jahr. (Reuters)

Rational verdient weniger

Die Einführung eines neuen Kombidämpfers hat den Großküchengeräte-Hersteller Rational im dritten Quartal belastet. Der Anlauf der Produktion des neuen Geräts habe den Umsatz nicht so schnell steigen lassen wie den Auftragseingang, teilte das Unternehmen aus Landsberg am Lech am Donnerstag mit. Die Erlöse legten im dritten Quartal um sieben Prozent auf 92,4 Millionen Euro zu. Rational produziert Geräte unter anderem zum Kochen, Braten und Dampfgaren für Großküchen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um 10 Prozent auf 23,2 Millionen Euro zurück. Ursächlich dafür waren nach Angaben von Rational höhere Aufwendungen für Vertrieb- und Marketing im Zusammenhang mit der Geräteeinführung. Unter dem Strich verdiente Rational mit 17,7 Millionen Euro 9 Prozent weniger. Analysten hatten im Schnitt etwas bessere Zahlen erwartet. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte Unternehmenschef Günter Blaschke. Danach soll der Umsatz von Rational um 10 Prozent steigen. (dpa-AFX)
 

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