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Medienschau : Münchener Rück will Gewinn 2013 stabil halten

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Deutsche Post sieht auch im kommenden Jahr einen höheren Gewinn, Fraport steigert sein Ergebnis für 2012, Symrise erzielt mit seinen Geschäftszahlen neue Bestmarken und Investoren wollen das britische Immobiliengeschäft der Commerzbank kaufen.

          7 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Münchener Rück will Gewinn 2013 annähernd stabil halten

          Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück will seinen Gewinn 2013 trotz der Zinsflaute am Kapitalmarkt weitgehend stabil halten. Vorstandschef Nikolaus von Bomhard stellte am Dienstag anlässlich der Bilanzpressekonferenz ein Ergebnis von „annähernd 3 Milliarden Euro“ in Aussicht. 2012 waren es 3,2 Milliarden gewesen. Der Münchener Konzern kalkuliere mit einem Rückgang der Rendite auf seine Kapitalanlagen auf 3,3 (Vorjahr: 3,9) Prozent. Dennoch sind 86 Prozent der Kapitalanlagen in festverzinslichen Wertpapieren angelegt, die Aktienquote lag Ende 2012 nur bei 3,4 Prozent.

          Die gebuchten Bruttobeiträge sollen 2013 mit 50 bis 52 Milliarden Euro allenfalls das Vorjahresniveau erreichen. Auch das versicherungstechnische Ergebnis werde stagnieren. Für die Erneuerungsrunden zum 1. April und zum 1. Juli, wenn Verträge über 3,3 Milliarden Euro zur Neuverhandlung anstehen, erwartet die Münchener Rück, „dass sich die Märkte auf gutem Niveau seitwärts bewegen“. Die Niedrigzinsen kämen den Preisen in der Haftpflichtversicherung zugute. (Reuters)

          Deutsche Post sieht auch kommendes Jahr höheren Gewinn

          Trotz anhaltend konjunktureller Unsicherheiten will die Deutsche Post AG auch im nächsten Jahr auf ihrem Wachstumspfad bleiben. Der Vorstand rechnet damit, dass die DHL-Sparten von steigenden Handelsvolumen profitieren und den operativen Gewinn erhöhen werden. Im Briefbereich sollen Einsparungen und das boomende Paketgeschäft die rückläufigen Briefmengen ausgleichen und den operativen Gewinn bei mindestens einer Milliarde Euro halten.

          Unverändert soll die Dividendenpolitik bleiben. Aktionäre können weiterhin damit rechnen, dass der Dax-Konzern 40 bis 60 Prozent des Nettogewinns ausschüttet. Für 2012 bedeutet dies eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro. Die Deutsche Post machte diese Angaben bei Vorlage ihres Geschäftsberichtes für das vergangene Jahr. Die Ergebnisse 2012 und die Prognose für 2013 sind schon bekannt. Im laufenden Jahr setzt der Brief- und Logistikkonzern weiterhin auf organisches Wachstum. Er erwartet nur wenige kleine Zukäufe. Details nennt er aber noch nicht. Die Investitionen im Gesamtjahr sollen 1,8 Milliarden Euro nicht überschreiten. (Dow Jones)

          Fraport steigert 2012 Gewinn - Dividende stabil

          Fraport hat dank höherer Passagierzahlen vergangenes Jahr einen Gewinnanstieg verbucht. Bei einem Umsatz von 2,44 Milliarden Euro kletterte der Betriebsgewinn (Ebitda) um 6 Prozent auf 850,7 Millionen Euro, teilte der Betreiber des Frankfurter Flughafens am Dienstag mit. Experten rechneten bei 2,46 Milliarden Euro Umsatz mit 849 Millionen Euro Ebitda. Für das abgelaufene Jahr solle abermals eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie gezahlt werden. Für 2013 erwartet der Vorstand ein Ebitda zwischen rund 870 bis 890 Millionen Euro. Das Ergebnis des im M-Dax notierten Konzerns werde wegen weiter steigender Abschreibungen und Finanzierungskosten unter Vorjahresniveau liegen.

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