https://www.faz.net/-gqe-6pzjt

Medienschau : Moody's prüft Italien weiter auf Herabstufung

  • Aktualisiert am

Quatar will die EADS-Anteile von Daimler kaufen, Gagfah ein Wohnungspaket an GSW verkaufen. VW kann sich auch den Kauf von Suzuki vorstellen, Stada will von Glaxo Medikamente kaufen, United Technologies erwägt dies für Goodrich.

          Unternehmensnachrichten

          Quatar will EADS-Anteile von Daimler kaufen

          Das Emirat Quatar will beim deutsch-französischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS einsteigen. Regierungsmitglieder des arabischen Wüstenstaates trafen sich zu ersten Verhandlungen mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, wie Regierungskreise der dpa am Sonntag bestätigten. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte der dpa dazu, sie könne sich zu laufenden Gesprächen nicht äußern. (dpa-AFX)

          Gagfah vor Verkauf von 330 Millionen-Euro-Wohnungspaket an GSW

          Der unter Druck stehende Immobilienkonzern Gagfah steht vor dem Verkauf von 4.800 seiner bundesweit 155.00 Mietwohnungen an die Berliner Immobiliengesellschaft GSW. Der Wert der Wohnungen in guten Berliner Lagen wird nach Angaben der GSW mit 330 Millionen Euro beziffert. Beide Gesellschaften hätten eine Vereinbarung über den möglichen Erwerb des Paktes geschlossen, teilte die GSW Immobilien am Samstag mit. Ein Verkauf bedarf der Zustimmung des Kartellamts.

          Die „Wirtschaftswoche“ berichtet, das Gagfah mit Sitz in Essen in den vergangenen Jahren durch den Verkauf kompletter Wohnblocks 1,2 Milliarden Euro erlöst habe, um die Liquidität zu verbessern. Unternehmens-Chef William Brennan wehrt sich dem Bericht nach gegen Kritik, Gagfah lasse den Wohnungsbestand verkommen. In diesem Jahr werde man 90 Millionen Euro in die Wohnimmobilien investieren. „Das entspricht je Quadratmeter 23 Prozent mehr als 2010, also knapp zehn Euro“, sagte Brennan. (dpa-AFX)

          VW kann sich auch eine Übernahme von Suzuki vorstellen

          Für Europas größten Autobauer ist laut einem Bericht des „Spiegels“ auch eine Übernahme von Suzuki eine Option. Hintergrund ist der aktuelle Streit über die 19,9-Prozent-Beteiligung der Wolfsburger an den Japanern. Suzuki könnte zwar den Vertrag über die Zusammenarbeit mit Volkswagen kündigen, schreibt das Magazin. Damit würde aber auch ein Passus ungültig, nach dem VW seinen Anteil an Suzuki nur mit dessen Zustimmung erhöhen dürfe. Damit wäre der Weg, eine Mehrheit an Suzuki zu übernehmen, frei: „Ich schließe diese Möglichkeit nicht aus“, zitiert der „Spiegel“ einen Topmanager. Eine Mehrheitsübernahme sei auch schon vor Beginn der Zusammenarbeit im Gespräch gewesen, heißt es in dem Bericht.

          Anfang dieser Woche hatten die monatelangen Reibereien zwischen VW und Suzuki ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem Europas größter Autobauer den Japanern vorgeworfen hatte, fremde Motoren einzukaufen und dadurch die Kooperationsvereinbarung zu verletzen, erklärte Suzuki die seit 2009 bestehende Partnerschaft wegen zu starker Einmischung aus Wolfsburg für beendet. Die Japaner verlangten von VW, den knapp 20-prozentigen Anteil an Suzuki wieder abzustoßen. (dpa-AFX)

          Siemens kündigt Totalausstieg aus Atomgeschäft an

          Der Siemens-Konzern zieht sich komplett aus dem Atomgeschäft zurück. Nach Angaben eines Konzernsprechers kostet der Abschied Siemens keinen Cent. Die Entscheidung sei die Antwort seines Unternehmens „auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie“, sagte Löscher dem „Spiegel“. Anstatt des geplanten Atom-Gemeinschaftsunternehmen mit Rosamtom komme nun eine Zusammenarbeit „auf anderen Feldern“ in Betracht.

          Ursprünglich hatte Löscher das Ziel, gemeinsam mit Rosatom Marktführer im weltweiten Atomenergiegeschäft zu werden. Anstatt sich am Bau kompletter Atomkraftwerke zu beteiligen, könnte Siemens nun Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch bei konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. (dpa-AFX)

          Stada an Kauf von Glaxo-Medikamenten interessiert

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mini Cooper SE : Minimaler Stromschlag

          Mini schickt sich an, ein vollelektrisches Modell auf den Markt zu bringen. 200 Kilometer Reichweite für 32.500 Euro – da darf man maximal gespannt sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.