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Medienschau : Kreditgeber stellen Griechenland Ultimatum bis zum Mittag

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Bild: FAZ Helfert

Gea hebt nach einem Gewinnsprung die Dividende an, General Motors hat 2011 angeblich 8 Milliarden Dollar verdient. Glencore bietet den Xstrata-Aktionären einen Aufpreis, die Deutsche Börse setzt nach der gescheiterten Fusion auf Allianzen, Tui verkauft Hapag-Lloyd an Ballinn, Solar Millennium die amerikanischen Projekte an Solarhybrid, um Douglas wird gepokert. Der neue RWE-Chef Terium plant einen verschärften Sparkurs, der IWF senkt die Wachstumsprognose für China.

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          Unternehmensnachrichten

          Gea hebt nach Gewinnsprung Dividende an

          Der Anlagenbauer Gea hat 2011 einen Gewinnsprung verbucht und will seine Aktionäre an den unerwartet hohen Zuwächsen beteiligen. Die Dividende soll um 15 Cent auf 55 Cent je Aktie angehoben werden, wie der Konzern am Montag mitteilte. Bei einem Umsatzplus von 23 Prozent auf 5,417 Milliarden Euro steigerte Gea den bereinigten Betriebsgewinn um rund 43 Prozent auf 525 Millionen Euro. Die Bestellungen legten um 23 Prozent auf 5,61 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,266 Milliarden Euro gerechnet und einem bereinigten Betriebsgewinn von 495 Millionen Euro.

          Der vor allem auf Maschinen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie spezialisierte Konzern erwartet 2012 weitere Zuwächse, allerdings in deutlich geringerem Maße als im vergangenen Jahr. Demnach peilt der Vorstand ein Plus beim Auftragseingang von bis zu fünf Prozent an und beim Umsatz von mindestens fünf Prozent. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge), die 2011 9,7 Prozent erreichte, soll leicht steigen. (Reuters)

          Neuer RWE-Chef plant verschärften Sparkurs

          Der künftige RWE-Chef Peter Terium stimmt die Beschäftigten einem Bericht zufolge auf einen radikalen Sparkurs ein. Der Essener Energiekonzern solle in den Jahren 2013 und 2014 über die bereits beschlossenen Kürzungen von rund 1,5 Milliarden Euro hinaus einen Betrag von mindestens einer weiteren Milliarde Euro einsparen, berichtet der „Spiegel“. Eine RWE-Sprecherin bestätigte der dpa am Sonntag, dass die genannte Milliarde eine „Plangröße“ sei. Man verhandele darüber zurzeit mit den Betriebsräten. Wie viele Stellen insgesamt wegfallen würden, könne man in diesem Stadium noch nicht absehen.

          Nach „Spiegel“-Informationen hat Terium den Betriebsräten ein Programm „für die Zukunft unseres Konzerns“ vorgelegt. Darin gehe es konkret um Maßnahmen zur Abschaffung von doppelten Konzernstrukturen und um den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Endgültige Schritte sollten in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften bis Juni 2012 entwickelt werden. Bei den Betriebsräten scheine die von Teriums noch amtierendem Vorgänger Jürgen Großmannn eher selten praktizierte Offenheit anzukommen, berichtete der „Spiegel“. Es heiße, die Arbeitnehmervertreter wollten sich Gesprächen nicht verschließen. (dpa-AFX)

          Glencore bietet Xstrata für Fusion Aufpreis an

          Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore wird dem Bergbau-Unternehmen Xstrata einem Medienbericht zufolge die Fusion mit einem Aufpreis schmackhaft machen. Glencore biete einen Aufschlag von acht Prozent auf den Aktienkurs von Xstrata, den der Konzern vor Bekanntwerden der Fusionsverhandlungen hatte, berichtete die „Financial Times“ am Montag. Xstrata-Aktionäre würden 2,8-Papiere von Glencore für jeden Anteilsschein erhalten. Dies sei ein besseres Verhältnis als es zuletzt von Experten erwartet wurde. (Reuters)

          General Motors hat 2011 8 Milliarden Dollar verdient

          Dem amerikanischen Autobauer General Motors (GM) ist ein steiler Aufstieg aus der Krise gelungen. Laut einem Zeitungsbericht wird der Mutterkonzern von Opel für das vergangene Jahr einen Gewinn von rund acht Milliarden Dollar ausweisen, wenn er am 16. Februar die Bilanz veröffentlicht. Dies wäre ein Rekordergebnis in der mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte, schreibt das „Wall Street Journal“ in seiner Online-Ausgabe am Montag mit Verweis auf Personen, die die Zahlen gesehen hätten. Zudem nähere sich der Autohersteller, der vor rund drei Jahren noch kurz vor dem Aus gestanden hatte, dem Ziel der 10-Milliarden-Marke.

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