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Medienschau : Großbank HSBC zahlt im Geldwäsche-Skandal Rekordstrafe

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Texas Instruments senkt wegen Umstrukturierung Prognose

Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments (TI) senkt wegen hoher Kosten für seine Umstrukturierung seine Gewinnprognose für das vierte Quartal drastisch. Das Unternehmen rechne nur noch mit einem Überschuss von 5 bis 9 Cent je Aktie, teilte der Intel-Konkurrent am Montag mit.

Zuvor war der Konzern noch von 23 bis 31 Cent je Anteilsschein ausgegangen. Im November hatte Texas Instruments bekannt gegeben, sein wenig ertragreiches Geschäft mit Mobilfunkprozessoren einzudampfen und 1700 Arbeitsplätze zu streichen. Damit verlieren rund 5 Prozent der Belegschaft ihren Job. (Reuters)

Iberia-Gewerkschaften blasen Streiks vor Weihnachten ab

Die Gewerkschaften der spanischen Fluggesellschaft Iberia haben die angekündigten Streiks kurz vor Weihnachten abgesagt. Dies geschehe aus Rücksicht auf die Passagiere, sagte ein Vertreter des Gewerkschaftsverbandes UGT am Montag gegenüber dem staatlichen Fernsehsender RTVE. Eigentlich hatten die Beschäftigten der angeschlagenen Iberia an sechs Tagen im Dezember die Arbeit niederlegen wollen: am 14. und vom 17. bis 21. des Monats.

Die geplanten Streiks richteten sich gegen einen Sanierungsplan, mit dem die Airline 4500 Arbeitsplätze streichen und die Gehälter der übrigen Beschäftigten senken will. Die Verhandlungen mit der Iberia-Geschäftsführung sind nach Angaben des Gewerkschaftsvertreters bislang ergebnislos verlaufen. Die Gewerkschaften würden am Dienstag über einen neuen Fahrplan für Streiks nach Weihnachten beraten. (dpa-AFX)

Fiat investiert 1,2 Milliarden Euro in neue Maserati-Modelle

Fiat investiert 1,2 Milliarden Euro in seine Luxus-Marke Maserati. Der italienische Auto-Hersteller will mit neuen Modellen besser mit den deutschen Oberklasse-Rivalen BMW und Porsche  mithalten. Maserati-Markenchef Harald Wester sagte am Montag, mit den drei neuen Autos solle der Maserati-Absatz bis 2015 auf 50.000 gehievt werden. Die neuen Fahrzeuge basieren auf der Zusammenarbeit mit der amerikanischen Tochter Chrysler.

Maserati soll mit der Offensive vor allem in den Vereinigten Staaten zulegen. Die bisherigen Versuche des Turiner Konzerns, das Wachstum von Maserati und Alfa Romeo zu beschleunigen, waren allerdings enttäuschend verlaufen. (Reuters)

EU-Kommission stellt Verfahren gegen Thomson Reuters ein

Die EU-Wettbewerbsbehörden wollen Insidern zufolge das Verfahren gegen den Finanzdatenanbieter Thomson Reuters wegen der Verwendung seiner Wertpapier-Codes einstellen. Die EU-Kommission werde die Zugeständnisse des Konzerns akzeptieren und auf eine Kartellstrafe verzichten, sagten am Montag zwei mit dem Vorgang Vertraute, die nicht bei Thomson Reuters arbeiten.

Eine Sprecherin von Thomson Reuters teilte mit, man habe eng mit den Wettbewerbshütern kooperiert und strebe eine zügige Einigung an. Brüssel hatte auf Beschwerden von Konkurrenten hin ein Verfahren gegen Thomson Reuters eröffnet. Vorgeworfen wird dem Dienstleister, seine marktbeherrschende Stellung beim Abrufen von Echtzeitdaten auszunutzen. Die Codes werden verwendet, um solche sogenannten Realtime-Daten von den Börsen oder zu außerbörslich gehandelten Wertpapieren zu sammeln. (Reuters)

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