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Medienschau : Griechische Parteien einigen sich auf Übergangsregierung

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ Helfert

Axel Springer verzeichnet dank seinem digitalen Geschäft einen Umsatzzuwachs, Ryanair erhöht nach einem gutem ersten Halbjahr die Jahresprognose, Aufsichtsrats-Chef Thomas Middelhoff weist die Vorwürfe gegen die Marseille-Kliniken zurück. Die Tokioter Börse strebt eine Fusion mit ihrer Rivalin im Herbst 2012 an und Indonesiens Wirtschaft wächst im dritten Quartal robust.

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          Unternehmensnachrichten

          Axel Springer dank digitalem Geschäft mit Umsatzzuwachs

          Der Medienkonzern Axel Springer profitiert vom Ausbau seines digitalen Geschäfts und seiner Auslandsaktivitäten. Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten um knapp zwölf Prozent auf rund 2,32 Milliarden Euro zu, wie das Berliner Verlagshaus am Montag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um fast 16 Prozent auf rund 446 Millionen Euro. Für das laufende Gesamtsjahr bestätigte der „Bild“- und „Welt“-Verlag seine Prognose. Der im MDax notierte Konzern rechnet mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen sowie einem Ebitda-Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. (Reuters)

          Ryanair erhöht nach gutem ersten Halbjahr die Jahresprognose

          Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihre Gewinnprognose am Montag nach einem starken ersten Geschäftshalbjahr um 10 Prozent angehoben. Zudem rechnet Vorstandschef Michael O’Leary für die nächsten sechs Monate bis Ende März nun mit einer um 2 Prozent höheren Rendite als bislang gedacht. Der Konzerngewinn soll nun insgesamt 440 Millionen Euro erreichen.

          Da der Gewinn in den ersten sechs Monaten bereits deutlich über diesem Jahresausblick liegt, rechnet die Ryanair Holdings plc im zweiten Halbjahr offenbar mit einem Verlust. Der Nettogewinn legte in den ersten sechs Monaten per Ende September um 20 Prozent auf 543,5 Millionen Euro zu. Im Vorjahr war das Geschäft von den Luftraumschließungen nach dem Vulkanausbruch in Island beeinträchtigt worden.

          Höhere Passagierzahlen und Preise ließen den Umsatz nun um 24 Prozent auf 2,71 Milliarden Euro wachsen. Auch die Nebeneinkünfte wie Gebühren für Gepäck, Online-Check-In und Verpflegung an Bord konnten deutlich gesteigert werden. (Dow Jones)

          Credit Agricole vor Stellenabbau

          Die französische Großbank Credit Agricole will einem Zeitungsbericht zufolge schon bald Stellenstreichungen verkünden. Mitte November werde die drittgrößte börsennotierte Bank Frankreichs den Abbau von Arbeitsplätzen publik machen, schrieb die Zeitung „La Tribune“ am Montag. Die Arbeitnehmer hätten gehört, es gehe um rund 1000 Stellen, zitierte das Blatt Gewerkschaftskreise. Es sei aber noch nichts endgültig entschieden. Ein Firmensprecher war zunächst nicht zu erreichen.

          Middelhoff weist Vorwürfe gegen Marseille-Kliniken zurück

          Der Pflegeheimbetreiber Marseille-Kliniken wehrt sich gegen den Vorwurf unsauberer Bilanzführung. „Wir haben jeden einzelnen Punkt prüfen lassen, bis in die Bereiche hinein, wo es um ein paar Tausend Euro geht. Die unabhängigen Prüfer haben nichts beanstandet“, sagte Aufsichtsratschef Thomas Middelhoff der „Welt am Sonntag“. Bei den Vorwürfen soll es vor allem um angeblich unsaubere Geschäftsbeziehungen zwischen der Marseille-Kliniken AG und Hauptaktionär Ulrich Marseille sowie dessen Frau gegangen sein.

          Das Unternehmen war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, nachdem es vor wenigen Wochen seinem Finanzvorstand Thomas Klaue fristlos kündigte und den Vorstandschef Stefan Herzberg abmahnte. Herzberg verließ daraufhin von sich aus das Unternehmen - nach nur wenigen Wochen im Amt.

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