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Medienschau : Disney kauft Star-Wars-Produzenten Lucasfilm

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ Helfert

Ihre Servicetöchter bescheren der Lufthansa einen höheren Gewinn, Conti bekräftigt die Jahresprognose und Fresenius baut seinen Gewinn kräftig aus.

          Unternehmensnachrichten

          Disney kauft Star-Wars-Produzenten Lucasfilm für 4 Milliarden Dollar

          Der amerikanische Branchenriese Walt Disney übernimmt den Star-Wars-Produzenten Lucasfilm für 4,05 Milliarden Dollar. Disney will rund die Hälfte des Gebotes in bar aufbringen und zum Abschluss des Deals 40 Millionen neue Aktien begeben. Dem amerikanischen Konzern zufolge schließen sich damit „zwei hochkompatible Marken für Familienunterhaltung zusammen“. Lucasfilm gehörte bisher vollständig seinem Chairman und Gründer George Lucas. Mit dem Deal wird Disney von Lucasfilm das gesamte Star-Wars-Franchise übernehmen. Weiterhin gehören dazu das Geschäft mit Action-Filmproduktionen, Konsumprodukten, Animation, visuellen Effekten, Nachvertonungen sowie das Portfolio an Unterhaltungstechnologien. George Lucas selbst will sich aus dem Geschäft zurückziehen. Neue Präsidentin von Lucasfilm soll die derzeitige Co-Chefin, Kathleen Kennedy, werden. Außerdem wird sie Markenchefin für Star Wars.

          Star Wars war für Lucasfilm eine große Geldmaschine. Bis heute haben die sechs Star-Wars-Filme an den Kinokassen 4,4 Milliarden Dollar eingebracht. Hinzu kamen Einnahmen aus unzähligen Franchiseprodukten. Jetzt ist sogar ein weiterer Film geplant - „Star Wars Episode 7“ - der im Jahr 2015 in die Kinos kommen soll. Teil 8 und 9 sollen bald folgen. Langfristigplänen zufolge soll es alle zwei bis drei Jahre neue Star-Wars-Teile geben. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben der Übernahme bereits zugestimmt. Der Disney-Konzern befindet sich finanziell in einer recht guten Situation. Im August wies er für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal dank der starken Entwicklung im Themenparkgeschäft, beim Kabelfernsehen und des Blockbusters „The Avengers“ einen Gewinnanstieg von 24 Prozent aus. (Dow Jones)

          Servicetöchter bescheren Lufthansa höheren Gewinn

          Die Lufthansa hat wegen guter Geschäfte ihrer Service-Töchter wie Lufthansa Technik und der Catering-Sparte LSG Sky Chefs deutlich mehr Geld verdient. Der operative Gewinn nahm im Zeitraum von Juli bis Ende September um 6,2 Prozent auf 648 Millionen Euro zu, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Das ist weit mehr als die von Analysten erwarteten 522 Millionen Euro.

          Der Umsatz zog um 6,2 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro an. Das Unternehmen strebt im Gesamtjahr weiterhin einen operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Bereich an. Das wäre ein Rückgang verglichen mit den 820 Millionen Euro im Jahr 2011. Die Kosten für das laufende große Sparprogramm sind darin noch nicht enthalten. Diese beliefen sich auf höchstens 100 Millionen Euro. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, sein Sparprogramm zu verschärfen. Details will die Lufthansa erst Ende des Jahres nennen. (Reuters)

          Fresenius baut Gewinn kräftig aus

          Florierende Verkäufe von Nachahmermedikamenten und ein starkes Krankenhausgeschäft lassen bei Fresenius die Kasse klingeln. Der bereinigte Gewinn sei in den ersten neun Monaten um 21 Prozent auf 682 Millionen Euro geklettert, wie der Gesundheitskonzern aus Bad Homburg am Mittwoch mitteilte.

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