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Medienschau : Deutsche Bank ignorierte Hinweise zu kriminellen Machenschaften

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Intercell und Vivalis fusionieren

Der österreichische Impfstoffhersteller Intercell und die französische Vivalis schließen sich zu einem Biotechunternehmen namens Valneva zusammen. Beide Konzerne teilten am Sonntagabend mit, die Aufsichtsräte hätten dem Schritt zugestimmt. Durch die Verschmelzung erhielten Intercell-Aktionäre 13 neue Vivalis-Stammaktien und 13 neue Vorzugsaktien für 40 Intercell-Anteilsscheine. Das entspreche einem Aufschlag von 31,7 Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen drei Monate.

Der Impfstoffhersteller Intercell steckt wegen schleppender Verkäufe in den roten Zahlen. Im dritten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 7,5 nach 7,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr hatten die Wiener unter dem Strich einen Verlust zwischen 20 und 24 Millionen Euro prognostiziert. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

Arbeitgeber-Chef Hundt rechnet für 2013 nicht mit Rezession

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, rechnet für das kommende Jahr mit einer weiter wachsenden Wirtschaft und steigenden Löhnen. „Ich bin überzeugt, dass wir in Deutschland keine Rezession erleben werden“, sagte Hundt der Rheinischen Post. Die gute Lohnentwicklung der Jahre 2011 und 2012 werde sich im kommenden Jahr fortsetzen, sagte Hundt. Hundt regte außerdem an, im Fall einer sich abschwächenden wirtschaftlichen Entwicklung kurzfristig die Kurzarbeiter-Regelung wieder in Kraft zu setzen und auf die Zeitarbeitsbranche auszuweiten. (Dow Jones)

Rezession in Zypern länger und tiefer

Die Rezession in Zypern fällt länger und tiefer aus als bisher angenommen. Dies berichtete am späten Freitagabend die griechische Nachrichtenagentur AMNA unter Berufung auf die Bank von Zypern. Die Zentralbank rechnet demnach für 2013 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 3,5 Prozent für 2014 mit einem weiteren Minus von 1,4 Prozent. Im Juni hatte die Bank noch 0,4 Prozent Wachstum für 2013 prognostiziert. Als Hauptursache werde der zu erwartende Einbruch bei der Binnennachfrage genannt. Auch die Arbeitslosigkeit soll auf neue Rekordhöhen steigen: 2013 rechne die Bank von Zypern mit 13,7 Prozent und 2014 mit 14,2 Prozent Beschäftigungslosen. (dpa-AFX)

Strengere amerikanische Regeln für Auslandsbanken

Mehr als vier Jahre nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman kommen die Finanzmarktreformen in kleinen Schritten weiter voran. Die amerikanische Notenbank Fed will mit strengeren Kapitalvorschriften für ausländische Banken ernstmachen. Und die global geltenden neuen und strengeren Eigenkapitalregeln für Banken (“Basel III“) sollen - trotz der Verzögerungen unter anderem in den Vereinigten Staaten - bis Ende 2013 in allen wichtigen Ländern startklar sein. Dies berichtete Schwedens Notenbankchef Stefan Ingves in seiner Rolle als Vorsitzender des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht ebenfalls am Freitagabend.

Die neuen amerikanischen Regeln sollen für gut zwei Dutzend Institute mit einer weltweiten Bilanzsumme von jeweils mehr als 50 Milliarden Dollar gelten. Diese müssten sich dann auch in den Vereinigten Staaten Stresstests für den Fall einer schweren Wirtschaftskrise unterziehen. Die Regeln könnten im Juli 2015 in Kraft treten. (dpa-AFX)

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