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Weitere Meldungen : Linkedin enttäuscht Anleger

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Bild: AP

Ein überraschend schwacher Geschäftsausblick hat die Aktie des Karriere-Netzwerks LinkedIn abstürzen lassen. Die Amerika-Tochter von Volkswagen hat hingegen einen neuen Rechtschef berufen.

          Kreise: ArcelorMittal vor Milliarden-Kapitalerhöhung - Aktienkurs schmiert ab

          Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal bereitet sich Kreisen zufolge auf eine milliardenschwere Kapitalerhöhung vor. Die Anhebung um drei Milliarden Euro könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei aber auch ein anderer Zeitpunkt möglich. Das Unternehmen war auf Nachfrage zunächst nicht zu erreichen.

          Vinci rechnet 2016 mit mehr Gewinn

          Gut laufende Geschäfte bei Autobahnen und Flughäfen stimmen den französischen Bau- und Dienstleistungskonzerns Vinci zuversichtlich. Konzernchef Xavier Huillard rechnet für das laufende Jahr laut Mitteilung vom Donnerstag bei
          einem leichten Umsatzrückgang mit mehr Gewinn. 2015 sackte der Gewinn rein optisch um 17,7 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro ab. Allerdings hatten ein Jahr zuvor Verkaufserlöse den Gewinn kräftig aufgepolstert.

          Murdochs News Corp kämpft mit starkem Dollar

          Das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem "Wall Street Journal" oder der "Times" leidet unter schrumpfenden Werbeeinnahmen und dem starken Dollar. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um vier Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro), wie News Corp mitteilte.

          Linkedin enttäuscht Anleger - Aktie stürzt nachbörslich ab

          Ein überraschend schwacher Geschäftsausblick hat die Aktie des Karriere-Netzwerks LinkedIn abstürzen lassen. Das Unternehmen stellte einen Umsatz von 820 Millionen Dollar für das erste Quartal in Aussicht und blieb damit weit unter den Erwartungen der Wall Street. Auch die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2016 enttäuschte Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als 20 Prozent.

          VW tauscht nach Diesel-Skandal Leiter der Amerika-Rechtsabteilung aus

          Die Amerika-Tochter von Volkswagen hat im Zuge des Skandals um manipulierte Abgas-Werte einen neuen Rechtschef berufen. Ab sofort werde der von der Kanzlei Clifford Chance in Frankfurt kommende David Detweiler die Rechtsabteilung leiten, teilte Volkswagen of America mit. Er folge auf David Geanacopoulos, der sich künftig mit besonderem Fokus auf Regierungsbeziehungen um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern werde. Geanacopoulos war acht Jahre lang auch für Rechtsfragen verantwortlich.

          Fusionsgerüchte beflügeln Hasbro und Mattel an der Börse

          Spekulationen über einen Zusammenschluss haben die Aktien der beiden größten US-Spielzeughersteller in die Höhe getrieben. Die Papiere von Mattel ("Barbie") legten am Donnerstag im Handel an der New Yorker Börse um über vier und die Titel von Hasbro ("Furby") um mehr als acht Prozent zu. Zuvor hatte der Finanzdienst Bloomberg über Fusionsgespräche berichtet. Hasbro sei Ende vergangenen Jahres an Mattel herangetreten, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Unternehmen äußerten sich zunächst nicht zu den Gerüchten.

          Kreise/Förderung von E-Autos: Schäuble trifft BMW-Chef Krüger

          In der Debatte über eine Förderung für Elektroautos steht ein weiteres Treffen zwischen Bundesregierung und Autobranche bevor. BMW-Chef Harald Krüger werde sich bald mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beraten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend aus Branchenkreisen. Es sei der ausdrückliche Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Schäuble gewesen, dass ein gemeinsames Konzept bei einem weiteren Treffen weiterentwickelt werde. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Freitag) darüber berichtet. Schäuble lehnt bisher eine Prämie als Kaufanreiz ab, SPD und CSU hingegen sind dafür. Im Gespräch sind 5000 Euro.

          Umstrittener Pharma-Unternehmer Shkreli schweigt bei Kongressanhörung

          Der durch die extreme Verteuerung eines wichtigen Medikaments gegen Immunschwäche heftig in die Kritik geratene Pharma-Unternehmer Martin Shkreli will bei einer Anhörung im amerikanischen Kongress schweigen. Sein Mandant werde sich bei dem Kreuzverhör der Abgeordneten am Donnerstag in Washington auf das Verfassungsrecht (Fifth Amendment) berufen und die Aussage verweigern, um sich nicht selbst zu belasten, kündigte Shkrelis Anwalt Benjamin Brafman an.

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