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„Kein Nutzen“ : Meck-Pomm twittert nicht mehr

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Twitter Logo Bild: Twitter

Als erste Landesregierung stellt die von Mecklenburg-Vorpommern die Nutzung sozialer Medien ein. Grund: Es bringt nichts.

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          Mecklenburg-Vorpommern verzichtet künftig auf die Nutzung sozialer Netzwerke. In Facebook und Twitter sehe man keinen größeren Nutzen, der den Einsatz des dafür erforderlichen Personals rechtfertigen würde, teilte die Landesregierung am Dienstag in Schwerin mit.

          Damit sei Mecklenburg-Vorpommern laut einer deutschlandweiten Umfrage der Internetplattform Pluragraph das erste Bundesland, das die Nutzung von social media einstellt, erklärte der stellvertretende Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Gabriel Schulz, auf Anfrage.

          Schulz begrüßte diesen Schritt ausdrücklich. Seine Stelle habe bereits seit längerem die betroffenen Einrichtungen des Landes aufgefordert, die Nutzung sozialer Netzwerke einzustellen, da diese Plattformen nicht im Einklang mit deutschen und europäischen Datenschutzstandards stünden.

          Zudem hätten Medienwissenschaftler der Technischen Universität Berlin ein Gutachten erstellt, das die Mechanismen bei der Nutzung sozialer Medien beleuchtet. Darin würden die genannten Risiken bestätigt, so Schulz. Das Gutachten soll bei der Landespressekonferenz am 21. Oktober vorgestellt werden.

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