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Vorstand und Aufsichtsrat des Roboterherstellers Kuka empfehlen den Aktionären die Annahme eines Übernahmeangebots des Investors Midea, Nike erhält weniger Bestellungen als erwartet und die VW-Aufsichtsräte aus Niedersachsen sehen den Vergleich in Amerika positiv.

          Kuka-Vorstand empfiehlt Aktionären Verkauf an chinesischen Investor

          Vorstand und Aufsichtsrat des Roboterherstellers Kuka empfehlen den Aktionären die Annahme eines Übernahmeangebots des chinesischen Investors Midea. Die Gremien veröffentlichten am Dienstagabend eine Stellungnahme, dass das Midea-Angebot „im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter“ sei, wie die Kuka AG berichtete.

          Nike erhält weniger Bestellungen als erwartet

          Der weltgrößte Sportartikel-Hersteller Nike bekommt den Konkurrenzkampf in der Branche zu spüren. Der Adidas-Rivale bekam für die Monate Juni bis November weniger Bestellungen herein als Analysten erwartet hatten. Die Aktie fiel am Dienstag nachbörslich um bis zu 7 Prozent.

          VW-Aufsichtsräte aus Niedersachsen sehen Vergleich in Amerika positiv

          Für den VW-Großaktionär Niedersachsen sind die Vergleichspläne zur Lösung der Abgas-Krise in den Vereinigten Staaten „ein deutlicher Schritt nach vorne“. Ministerpräsident Stephan Weil und sein Wirtschaftsminister Olaf Lies (beide SPD) sehen damit wesentliche Unsicherheiten ausgeräumt, wie die Staatskanzlei am Dienstag erklärte. Beide Politiker vertreten das Land im Aufsichtsrat des Autobauers. Mit dem Vergleich drohen dem VW-Konzern in Amerika Kosten von gut 13 Milliarden Euro. Beide Politiker sagten dennoch: „Die positiven Aspekte dieser Vergleichsvereinbarungen überwiegen, trotz der damit verbundenen erheblichen finanziellen Belastungen.“

          EU-Kommissar kündigt Verlängerung von Glyphosat-Zulassung an

          Die Brüsseler EU-Kommission will die Europa-Zulassung für den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat verlängern. Das kündigte der zuständige EU-Kommissar, Vytenis Andriukaitis, am Dienstag am Rande eines Treffens der EU-Agrarminister in Luxemburg an. Seine Behörde werde eine Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung um bis zu 18 Monate annehmen, sagte er. Die aktuelle Zulassung läuft zum Monatsende aus.

          K+S-Chef zu Salz-Belastung: Wehren uns gegen Festlegungen der Länder

          Der Kali-Konzern K+S will sich nach Angaben von Vorstandschef Norbert Steiner gegen einige Festlegungen der Bundesländer zur Verringerung der Salzkonzentration in Werra und Weser wehren. Die Regelung, dass die Produktion in Kali-Werken künftig zwangsweise gedrosselt werden könnte, wenn an bestimmten Flusspegeln Werte überschritten würden, sei unverhältnismäßig. Steiner äußerte sich am Dienstag bei einem Besuch von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) im K+S-Werk Merkers. Er schloss nicht aus, dass das Unternehmen deshalb „vor Gericht geht“.

          Automobilhersteller fordern mehr Integration in Nordamerika

          Autohersteller aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko haben vor dem Nordamerikagipfel mehr Koordination in der Handelspolitik und eine bessere Integration der Märkte in der Region gefordert. Regeln und Vorschriften sollten vereinheitlicht und Zollabfertigungen beschleunigt werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Verbände der Automobilindustrie aus Amerika, Kanada und Mexiko am Dienstag. „Gemeinsam sind wir wettbewerbsfähiger als jeder von uns es alleine sein könnte.“

          Honeywell bekommt neuen Chef aus den eigenen Reihen

          Beim amerikanischen Mischkonzern Honeywell steht nach 15 Jahren ein Chefwechsel an: Der bisher für das Tagesgeschäft verantwortliche Darius Adamczyk wird zum 31. März 2017 das Ruder von Dave Cote übernehmen, der Honeywell seit 2002 lenkt. Das teilte der Konzern am Dienstag am Sitz in Morris Plains im Bundesstaat New Jersey mit.

          Ticketspezialist Metric ist zahlungsunfähig - Insolvenz in Eigenregie

          Der Ticketspezialist Metric zieht wegen massiver Zahlungsschwierigkeiten die Notbremse. Das Unternehmen aus Hannover (früher: Höft & Wessel), das zum Beispiel die Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn stellt und die Schaffner mit mobilen Lesegeräten ausstattet, beantragte am Dienstag eine Insolvenz in Eigenverwaltung.

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          In letzter Zeit kam es aber vermehrt zu Lungenkrankheiten und sogar Todesfällen, die Ärzte auf das sogenannte Vaping zurückführen. Viele Regierungen stören sich auch daran, dass die Industrie gezielt Jugendliche anspricht.

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          AfD-Wahlkampf in Thüringen : „Extrem bürgerlich“

          Beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt versucht die Partei, sich ein bürgerlich-konservatives Image zu geben. Doch vor allem die Aussagen eines Redners lassen daran Zweifel aufkommen – und es ist nicht Björn Höcke.

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