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Konnichiwa aus Tokio: Carsten Germis : Abe startet seinen dritten Pfeil

  • Aktualisiert am

Tokio mit dem Fuji Bild: AFP

Die „Abenomics“ werden ausgeweitet: Mehr Atomkraft um die Energiekosten zu senken, Forschungssubventionen, Reform der Landwirtschaft. Die Börse zeigte sich eher enttäuscht.

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          In einer Grundsatzrede hat der japanische Regierungschef Shinzo Abe am Mittwoch weitere Maßnahmen genannt, mit denen er die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt beleben will. Er kündigte an, dass er die Unternehmen steuerlich entlasten will, wenn sie in Forschung und Entwicklung investieren.

          Zudem will er die Atomkraftwerke des Landes wieder ans Netz gehen lassen, wenn sie von den Aufsichtsbehörden auf ihre Sicherheit überprüft sind. Von den derzeit 50 Atomreaktoren des Landes sind derzeit lediglich 2 in Betrieb. Indem er den Anteil der Atomenergie an der Energieversorgung erhöht, will er die steigenden Kosten der Unternehmen und der Haushalte für Strom und für Energie in den Griff bekommen.

          Weitere wichtige Eckpunkte seiner geplanten Wachstumsstrategie hatte Abe bereits zuvor mitgeteilt. So will er die Berufs- und Karrierechance von Frauen erhöhen und die die Landwirtschaft zu reformieren, dass sie international wettbewerbsfähig wird.

          Die Börse zeigte sich unbeeindruckt von den Plänen, die das Kabinett in der kommenden Woche in eine Wachstumsstrategie aufnehmen will. Der Nikkei sank im Handel nach der Pause deutlich und näherte sich weiter der psychologisch wichtigen Grenze von 13.000 Punkten.

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