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Weitere Meldungen : Warentester: Großes iPhone 6 verbiegt sich doch nicht so leicht

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Warentester des amerikanischen Magazins „Consumer Reports“ haben die Apple-Darstellung bestätigt, dass sich die neuen großen iPhones doch nicht so leicht verbiegen wie zuletzt behauptet. Derweil könnte der geplante milliardenschwere Verkauf der RWE-Tochter Dea an einen russischen Oligarchen scheitern.

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          Verkauf von RWE-Tochter Dea an russischen Oligarchen könnte platzen

          Der geplante milliardenschwere Verkauf der RWE-Tochter Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman könnte an einem britischen Einspruch scheitern. Beide Parteien hätten vereinbart, dass das britische Energieministerium eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, einen sogenannten Letter of Comfort, ausstellt, teilte RWE am Sonntag mit. Es sei derzeit nicht klar, ob diese Bescheinigung erteilt wird. Dea fördert unter anderem vor der britischen Nordseeküste Gas und ist an der Erschließung mehrerer neuer Felder beteiligt. Die britischen Behörden könnten einem von Fridman geführten Unternehmen die Lizenz entziehen.

          Weiterhin drohende Streiks bei Lufthansa und Bahn

          Die Reiseplanung bleibt für die Kunden von Bahn und Lufthansa auch in der nächsten Zeit schwierig. So halten die Piloten an ihrer generellen Streikdrohung fest. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) will aber weiterhin einen Ausstand erst einen Tag zuvor ankündigen. „Es ist klar, dass der Arbeitgeber Gegenmaßnahmen startet, wenn er davon erfährt“, sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Im Tarifstreit bei der Bahn erwartet die Lokführergewerkschaft GDL bei der laufenden Urabstimmung eine hohe Zustimmung für einen  Arbeitskampf. Konkrete Streiktermine gibt es noch nicht. Die Gewerkschaften hatten am Freitag allerdings versichert, den Betrieb in beiden Unternehmen nicht gleichzeitig lahmlegen zu wollen.

          Sanierung von Eon-Tochter in Brasilien kommt nur langsam voran

          Die Sanierung der Eon-Tochterfirma Eneva in Brasilien kommt langsamer voran als gedacht. „Für die Kapitalerhöhung sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt“, sagte ein Konzernsprecher am Samstag der dpa in Düsseldorf. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ darüber berichtet. Verzögerungen beim Netzanschluss eines Gaskraftwerks hatten Eneva in Schwierigkeiten gebracht. Ein Plan zur Rettung der Firma war im Juni verkündet worden.

          Commerzbank droht neuer Ärger mit Amerikas Justiz

          Der Commerzbank droht einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge neuer Ärger von Ermittlern in den Vereinigten Staaten. Hintergrund ist der Vorwurf, die zweitgrößte deutsche Bank habe zu lockere Kontrollen für das Aufspüren und Verhindern von Geldwäsche angewendet, wie das „WSJ“ unter Berufung auf informierte Personen weiter schreibt. Worum es genau geht, ist dem Bericht zufolge unklar. Ein Commerzbank-Sprecher kommentierte die Informationen am Samstag auf dpa-Anfrage nicht.

          BMW strukturiert Vertrieb um

          Der Autobauer BMW will den Vertrieb in Deutschland neu organisieren und dazu die Niederlassungen in sechs Verbünden zusammenfassen. Entsprechende Informationen der „Wirtschaftswoche“ bestätigte ein BMW-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. An eine Aufgabe von Standorten werde jedoch nicht gedacht, betonte er.

          Opel rät dringend zu Sicherheitscheck für Adam und Corsa

          Wegen möglicher Probleme mit der Lenkung hat Opel Besitzern von rund 8000 Fahrzeugen der Modelle Adam und Corsa dazu geraten, ihren Wagen kontrollieren zu lassen und bis dahin nicht mehr zu fahren. Seit Samstag informiert der Autobauer im Internet über die Sicherheitsprüfung, auch eine Telefon-Hotline ist geschaltet worden, wie der Autobauer mitteilte. Bei einigen seit Mai 2014 ausgelieferten Fahrzeugen entspreche ein Teil an der Lenkung nicht den Spezifikationen. Opel liegen nach eigenen Angaben aber keine Informationen über Unfälle oder Verletzungen vor.

          Amerikanische Warentester: Großes iPhone 6 verbiegt sich gar nicht so leicht

          Die Warentester des amerikanischen Magazins „Consumer Reports“ haben die Apple-Darstellung bestätigt, dass sich die neuen großen iPhones doch nicht so leicht verbiegen wie zuletzt behauptet. In einem Test von „Consumer Reports“ verformte sich das Gehäuse des Modells iPhone 6 Plus erst unter einem Gewicht von 40,8 Kilogramm (90 amerikanische Pounds), berichtete das Magazin am Wochenende. Die kleinere Version iPhone 6, die von einem Amateur-Tester im Internet als stabiler dargestellt wurde, verbog sich schon vorher bei einem Gewicht von 31,7 Kilo (70 amerikanische Pounds).

          Stadt München geht gegen Uber vor

          Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber bekommt einem Bericht zufolge jetzt auch in München Probleme. Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ hat die Stadtverwaltung ein Bußgeldverfahren gegen das US-Unternehmen eingeleitet. „Wir gehen juristisch gegen die Fahrer und das Unternehmen vor“, zitiert das Blatt Sebastian Groth, den Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung. Die Stadt hatte danach in mehreren Fällen Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz festgestellt. Fahrer seien etwa ohne einen entsprechenden Beförderungsschein unterwegs gewesen.

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