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Damenmode steht bei Hugo Boss künftig weniger stark im Vordergrund. Bild: dpa

Hugo Boss wird nach Ausscheiden von Konzernchef Lahrs künftig vom bisherigen Finanzverantwortlichen geführt, der Staranleger Buffett steckt eine Milliarde in Apple-Aktien und die VW-Mitarbeiter bekommen eine Prämie im Mai.

          Hugo Boss macht Finanzvorstand zum neuen Chef

          Der Modekonzern Hugo Boss wird nach dem Ausscheiden von Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs künftig vom bisherigen Finanzverantwortlichen geführt. Der Personalausschuss des Aufsichtsrates habe dem Gremium die Bestellung des gegenwärtigen CFOs Mark Langer zum Vorstandsvorsitzenden vorgeschlagen, teilte das Unternehmen am Pfingstmontag mit. Darüber werde der Aufsichtsrat kurzfristig entscheiden.

          Staranleger Buffett steckt eine Milliarde in Apple-Aktien

          Investoren-Legende Warren Buffett wettet eine Milliarde Dollar darauf, dass es für die Apple-Aktie wieder nach oben gehen wird. Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway teilte am Montag mit, dass sie Ende März 9,8 Millionen Anteilsscheine des iPhone-Herstellers hielt. Damit wurde auch der berühmte Milliardär zunächst einmal vom Abschwung der Apple-Aktie getroffen. Die Beteiligung war zuletzt knapp 900 Millionen Dollar (796 Millionen Euro) wert. Laut Mitteilung stand sie im März noch mit 1,07 Milliarden Dollar in den Büchern.

          VW-Mitarbeiter bekommen Prämie im Mai - Weltgrößter Staatsfonds klagt

          Noch in diesem Monat sollen die 120.000 VW-Mitarbeiter im Haustarif ihre Erfolgsbeteiligung für 2015 erhalten. "Die Auszahlung erfolgt mit dem Entgelt im Mai", schrieb VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh am Pfingstmontag in einem Brief an die Belegschaft, der über eine Internetseite der IG Metall abrufbar war. Pro Kopf waren für das Skandaljahr 2015 trotz der Diesel-Krise und Rekordverlusten 3950 Euro Prämie ausgehandelt worden. Neuer juristischer Ärger droht dem Autobauer von seinem viertgrößten Anteilseigner: Der staatliche norwegische Pensionsfonds NBIM kündigte eine Klage gegen VW an.

          Abgas-Skandal: Sammelklage in Amerika gegen Daimler-Chef Zetsche

          Mit Blick auf die Abgaswerte von Dieselautos läuft in den Vereinigten Staaten auch eine Sammelklage gegen Daimler-Chef Dieter Zetsche. Eine Sprecherin des Dax-Konzerns bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Demnach richtet sich eine Klage vor einem Bezirksgericht in Kalifornien nicht nur gegen das Unternehmen, sondern auch gegen Zetsche und den Entwicklungsvorstand Thomas Weber. "Wir halten die Klagen für unbegründet und werden uns dagegen mit sämtlichen juristischen Mitteln zur Wehr setzen", kündigte die Sprecherin in. Es sei üblich, dass Sammelklagen auch gegen Vorstandsmitglieder erhoben würden.

          Telecom Italia erhöht nach enttäuschendem Quartal Einsparziel kräftig

          Telecom Italia hat sein Einsparziel nach einem enttäuschend verlaufenen Quartal fast verdreifacht. Bis 2018 sollen die Ausgaben um 1,6 Milliarden Euro gesenkt werden, wie das Unternehmen am späten Freitagabend mitteilte. Die Hälfte sollen Kosteneinsparungen liefern, die andere Hälfte soll durch den Verzicht auf Investitionen erwirtschaftet werden. Zuvor hatte das Einsparziel von Italiens größtem Telekomkonzern bei 600 Millionen Euro gelegen.

          IPO: Philips will bei Lichtsparten-Börsengang 844 Millionen Euro einnehmen

          Der niederländische Elektrokonzern Philips will beim Börsengang seiner Lichtsparte bis zu 844 Millionen Euro einnehmen. 37,5 Millionen Anteilscheine werden zu einem Stückpreis von 18,50 bis 22,50 Euro angeboten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Als ersten Handelstag strebt Philips den 27. Mai an.

          Pfizer will Hautcreme-Hersteller Anacor für 5,2 Milliarden Dollar kaufen

          Der amerikanische Pharmariese Pfizer will nach dem Scheitern der Mega-Fusion mit dem Rivalen Allergan den kleineren Konkurrenten Anacor schlucken. Die Unternehmen gaben am Montag die grundsätzliche Einigung auf einen Kaufpreis von 99,25 Dollar pro Aktie in bar bekannt, damit habe der Deal inklusive der Schulden von Anacor ein Volumen von 5,2 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro). Die Offerte entspricht einem 55-prozentigen Aufschlag auf den Schlusskurs von Freitag. Der Deal soll im dritten Quartal abgeschlossen sein.

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