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How do you do, New York? Roland Lindner : Dow 15.000

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Die Skyline von New York - das wichtigste Finanzzentrum Amerikas. Bild: dapd

Das amerikanische Börsenbarometer schafft wie der Dax einen neuen Rekord. Auch die Bank J.P. Morgan gehört zu den Gewinnern – trotz wachsender Kritik an Jamie Dimon.

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          Nach dem Rekordstand des deutschen Aktienindex Dax gab es am Dienstag auch an der Wall Street Höchstwerte zu bejubeln: Zum ersten Mal schloss der Dow-Jones-Index über der Marke von 15.000 Punkten. Am Ende des Tages stand das Börsenbarometer bei 15.056 Punkten, ein Plus von 0,6 Prozent. Der neue Meilenstein kommt nur gut drei Monate, nachdem der Index die Marke von 14.000 Punkten überschritten hatte. Eine etwas abseitigere Statistik lieferte der Fernsehsenders CNBC: Es sei der siebzehnte Dienstag in Folge gewesen, an dem der Dow-Jonex-Index zulegen konnte – was es noch nie gegeben habe.

          Der S&P 500 schaffte am Dienstag ebenfalls einen neuen Rekord und legte um 0,5 Prozent auf 1626 Punkte zu. Die Nasdaq schnitt mit einer Steigerung um 0,1 Prozent auf 3397 Punkte noch am schwächsten ab.

          Die Macht amerikanischer Aktionärsberater

          Zu den Gewinnern im Dow-Jones-Index gehörte am Dienstag die Bank JP Morgan Chase, deren Aktienkurs um 2 Prozent zulegte. Dabei kommt deren Vorstandsvorsitzender Jamie Dimon immer mehr unter Druck. Die Fondsberatungsgesellschaft Glass Lewis empfahl den Anteilseignern der Bank, bei der am 21. Mai angesetzten Hauptversammlung für eine Trennung der beiden Posten des Vorstandschefs und des Verwaltungsratsvorsitzenden zu stimmen, die Dimon bisher in Personalunion besetzt.

          Glass Lewis schloss sich damit den Kollegen von Institutional Shareholder Services (ISS) an, die sich schon in der vergangenen Woche für eine Ämtertrennung bei J.P. Morgan ausgesprochen hatten. Ob diese Empfehlungen Konsequenzen haben werden, muss sich zeigen, aber die Deutsche Lufthansa hat in den vergangenen Tagen gemerkt, wie viel Unruhe solche amerikanische Aktionärsberater stiften können. Immerhin hatte das Gerangel um die Wahl von Wolfgang Mayrhuber zum Aufsichtsratsvorsitzenden viel mit dem von ISS ausgeübten Druck zu tun. ISS hatte sich im Vorfeld der Lufthansa-Hauptversammlung dagegen ausgesprochen, dass Mayrhuber den Posten bekommt. Vielleicht tröstet es die Lufthansa ja, dass sie mit dem ISS-Manöver in guter Gesellschaft ist.

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