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Der Baustoffkonzern Heidelbergcement plant die Übernahme seines italienischen Branchenkollegen Italcementi, der Versicherungskonzern Talanx steigt aus dem klassischen Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland aus und LVMH legt im ersten Halbjahr zu.

          Heidelbergcement will Italcementi übernehmen

          Der Baustoffkonzern Heidelbergcement will seinen italienischen Branchenkollegen Italcementi kaufen, wie die Deutschen am Dienstagabend bekanntgaben. In einem ersten Schritt hat Heidelbergcement mit der Finanzholding Italmobiliare den Kauf von dessen 45-Prozent-Paket vereinbart. Der Preis liegt bei 10,60 Euro je Italcementi-Aktie oder insgesamt 1,67 Milliarden Euro. Einen Teil davon will Heidelbergcement in eigenen, noch auszugebenden Aktien bezahlen, den Rest in bar. Am Aktienmarkt knallten insbesondere bei den Italienern die Champagnerkorken. Im außerbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz sprangen Italcementi um mehr als 40 Prozent nach oben. Heidelbergcement legten um gut 2 Prozent zu.

          Talanx kappt Gewinnziel und beerdigt klassische Lebensversicherung

          Der Versicherungskonzern Talanx steigt aus dem klassischen Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland aus und kappt im gleichen Zug seine Gewinnprognose. Wegen einer Neuorganisation des Deutschlandgeschäfts werde der Nettogewinn in diesem Jahr statt über 700 Millionen nur 600 bis 650 Millionen Euro betragen, teilte das M-Dax-Unternehmen mit Marken wie HDI und Neue Leben überraschend am Dienstagabend in Hannover mit. Die Aktionäre sollen an der erwarteten Dividende jedoch keine Abstriche machen müssen. Die Ausschüttung soll sich an einem angenommenen Jahresgewinn zwischen 755 bis 805 Millionen Euro orientieren. Davon will Haas 35 bis 45 Prozent an die Anteilseigner auszahlen. Der Kurs der Talanx-Aktie reagierte im nachbörslichen Handel nicht auf die Neuigkeiten.

          LVMH legt im ersten Halbjahr zu - Champagner und Lederwaren gefragt

          Die Nachfrage nach Champagner und exklusiven Spirituosen sowie gute Verkäufe mit Lederwaren haben das Geschäft des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH angekurbelt. In den ersten sechs Monaten kletterten die Umsätze um 19 Prozent auf 16,7 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Marken wie Louis Vuitton, Moet oder Hennessy am Dienstag in Paris mitteilte. Einen guten Anteil an dem Plus hatte der schwache Euro. Ohne den Einfluss von Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufen belief sich das Plus auf 6 Prozent. Dabei beschleunigte sich das Wachstum im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres noch einmal.

          Brasiliens Atomkonzern in Korruptionsskandal verwickelt

          Im Zuge des landesweiten Korruptionsskandals hat die brasilianische Polizei den Atomkonzern des Landes ins Visier genommen. Der bisherige Präsident von Eletronuclear, Othon Luiz Pinheiro da Silva, wurde am Dienstag zu Hause in Rio de Janeiro festgenommen, wie mehrere Medien unter Berufung auf die Bundespolizei berichteten. Er hatte sein Amt schon seit April ruhen lassen müssen.

          Visa investiert laut amerikanischen Medienberichten in Paypal-Rivalen Stripe

          Der Kreditkartenriese Visa investiert amerikanischen Medien zufolge in das auf Online-Zahlungen spezialisierte Start-up-Unternehmen Stripe aus San Francisco. Visa habe sich an einer neuen Finanzierungsrunde beteiligt, bei der die Bewertung der mit Paypal konkurrierenden Firma von 3,5 auf 5,0 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) angehoben werde, berichteten am Dienstag "New York Times", "Fortune" und das Tech-Blog "Re/code".

          Unions-Politiker lehnen Steuerpflicht bei Streubesitz-Verkäufen ab

          Zwischen der großen Koalition und den Ländern zeichnet sich ein neuer Streit über die Besteuerung von Verkaufserlösen aus Firmenbeteiligungen ab. In der Union formiert sich Widerstand gegen eine vom Bundesfinanzministerium geplante und von den Ländern geforderte Steuerpflicht für Gewinne aus sogenannten Streubesitz-Beteiligungen. Damit werden frei handelbare Anteile bezeichnet, die nicht von Großinvestoren gehalten werden.

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          Bereits ab 14.00 Uhr könnte die gefühlte Temperatur über 32 Grad liegen, dann herrscht Warnstufe 2. (Archivbild aufgenommen in Berlin)

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          Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab Montag mit ersten Hitzewarnungen. Ab Mittwoch soll dann ganz Deutschland von einer Hitzewelle erfasst werden. Besonders Kinder, alte und kranke Menschen sind durch die hohen Temperaturen gefährdet.
          Als erster auf dem Tourmalet: Thibaut Pinot jubelt über den Etappensieg bei der Tour de France.

          Tour de France : Pinot bezwingt den legendären Berg

          Bei der Fahrt auf den berüchtigten Tourmalet ist Thibaut Pinot am Schnellsten. Zweiter wird ebenfalls ein Franzose, der das Gelbe Trikot behält. Emanuel Buchmann landet nach einer starken Leistung auf Platz vier.

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