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Haushaltskrise : S&P schätzt Schaden des Streits auf 24 Milliarden Dollar

  • Aktualisiert am

Genug Schaden angerichtet: Das Kapitol in Washington Bild: AFP

Die Rating-Agentur schätzt den Schaden des amerikanischen Haushaltsstreits auf 24 Milliarden Dollar.

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          Die amerikanische Ratingagentur Standard and Poor’s (S&P) hat den ökonomischen Schaden durch den zweiwöchigen Zwangsurlaub in der öffentlichen Verwaltung der Vereinigten Staaten auf 24 Milliarden Dollar eingeschätzt. „Wir gehen davon aus, dass der Zwangsurlaub (shutdown) das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal auf das Gesamtjahr hochgerechnet um bis zu 0,6 Prozent belasteten könnte“, hieß es in einer Stellungnahme von S&P vom späten Mittwochabend. Die Experten befürchten, dass die Auswirkungen auf die Konjunktur möglicherweise stärker sein könnten als beim letzten Haushaltsstreit im Jahr 2011.

          Nach dem Haushaltsstreit vor rund zwei Jahren habe sich das Verbrauchervertrauen stark eingetrübt, hieß es weiter in der Stellungnahme. Das Verbrauchervertrauen ist damals auf ein 31-Jahrestief eingebrochen. Im Sommer 2011 drohte den Vereinigten Staatenschon einmal die Zahlungsunfähigkeit, weil sich die Parteien lange nicht auf eine Anhebung der gesetzlichen Schuldengrenze einigen konnten. Damals hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Vereinigten Staatenerstmals überhaupt mit einem Entzug der Top-Bonität gestraft.

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