https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/haushaltskrise-s-p-schaetzt-schaden-des-streits-auf-24-milliarden-dollar-12621521.html

Haushaltskrise : S&P schätzt Schaden des Streits auf 24 Milliarden Dollar

  • Aktualisiert am

Genug Schaden angerichtet: Das Kapitol in Washington Bild: AFP

Die Rating-Agentur schätzt den Schaden des amerikanischen Haushaltsstreits auf 24 Milliarden Dollar.

          1 Min.

          Die amerikanische Ratingagentur Standard and Poor’s (S&P) hat den ökonomischen Schaden durch den zweiwöchigen Zwangsurlaub in der öffentlichen Verwaltung der Vereinigten Staaten auf 24 Milliarden Dollar eingeschätzt. „Wir gehen davon aus, dass der Zwangsurlaub (shutdown) das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal auf das Gesamtjahr hochgerechnet um bis zu 0,6 Prozent belasteten könnte“, hieß es in einer Stellungnahme von S&P vom späten Mittwochabend. Die Experten befürchten, dass die Auswirkungen auf die Konjunktur möglicherweise stärker sein könnten als beim letzten Haushaltsstreit im Jahr 2011.

          Nach dem Haushaltsstreit vor rund zwei Jahren habe sich das Verbrauchervertrauen stark eingetrübt, hieß es weiter in der Stellungnahme. Das Verbrauchervertrauen ist damals auf ein 31-Jahrestief eingebrochen. Im Sommer 2011 drohte den Vereinigten Staatenschon einmal die Zahlungsunfähigkeit, weil sich die Parteien lange nicht auf eine Anhebung der gesetzlichen Schuldengrenze einigen konnten. Damals hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Vereinigten Staatenerstmals überhaupt mit einem Entzug der Top-Bonität gestraft.

          Weitere Themen

          Zweites Leben für Bohrinseln in Norwegen Video-Seite öffnen

          XXL-Recycling : Zweites Leben für Bohrinseln in Norwegen

          In einem norwegischen Hafen werden ausgediente Bohrinseln für die Weiterverarbeitung ausgeschlachtet. Arbeiter zerlegen die Stahl-Ungetüme, damit die wertvollen Materialien fast vollständig recycelt werden können. Das lohnt sich auch wirtschaftlich.

          Topmeldungen

          Ein Mann versucht sich im heißen Frankfurter Sommer abzukühlen.

          Folgen der Klimakrise : Tödliche Sommer

          Die steigenden Temperaturen bedrohen unsere Gesundheit. Hitzeschutz ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern geht die gesamte Gesellschaft wie jeden Einzelnen an.
          Gute Nachrichten nur für Kiffer: der Bundesdrogenbeauftragte Burkhard Blienert

          Cannabis-Politik : Der Staat als Dealer

          Die Berliner Grünen haben recht: Warum soll der Staat nur Kiffer beglücken und nicht auch Kokser?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.