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Good Morning aus New York: Norbert Kuls : Angst um Amerikas Konjunktur

  • Aktualisiert am

Bild: REUTERS

Amerikas Notenbankchef Ben Bernanke wird pessimistischer, was die Konjunktur angeht. Amerika verzagt vor der „fiskalischen Klippe“, den automatischen Steuererhöhungen zum 1. Januar.

          Gute Laune hat der Amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke seinen Landsleuten nicht gemacht, als er sich gestern Abend in New York hinter das Rednerpult stellte. Er sieht den amerikanischen Arbeitsmarkt weit von einer Gesundung entfernt - und macht gleichzeitig noch einmal Angst vor der „fiskalischen Klippe“, automatischen Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen zum 1. Januar.

          Die Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen würden dann greifen, wenn Demokraten und Republikaner ihren Streit nicht beilegen. Viele Menschen haben Angst davor, dass die Wirtschaft dann in die Rezession stürzt. Bernanke sagte, die Notenbank könne die fiskalische Klippe im kommenden Jahr nicht ausgleichen.

          Aktienindizes erholen sich trotzdem wieder

          Die wichtigsten Aktienindizes rutschten im Verlauf zunächst deutlich ins Minus und gingen fast unverändert aus dem Handel.

          Denn immerhin gab es einen kleinen Lichtblick vom Immobiliensektor: Im Oktober wurde mit dem Bau so vieler Wohnungen wie seit Juli 2008 nicht mehr begonnen. Auf das Jahr hochgerechnet stieg die Zahl um 3,6 Prozent auf 894.000. Von Reuters befragte Analysten hatten nach 863.000 im September nun mit einem Rückgang auf 840.000 gerechnet.

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