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Geschäftszahlen : Wenig Besserung bei Yahoo

  • Aktualisiert am

Kann auch nicht hexen: Yahoo-Chefin Marissa Mayer Bild: AFP

Umsatz und Gewinn des Internetpioniers Yahoo sinken weiter. Anleger hoffen dagegen aber, dass die Beteiligung an Alibaba eine märchenhafte Zukunft verspricht.

          Der gegen die wachsende Konkurrenz von Rivalen wie Google und Facebook kämpfende Internetpionier Yahoo leidet weiter unter einem schwächelnden Anzeigengeschäft. Sowohl Netto-Umsatz als auch Gewinn gingen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie der Konzern nach Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

          Hoffen auf Alibaba

          Der Aktienkurs legte dennoch um ein Prozent zu. Analysten verwiesen auf Yahoos lukrative Beteiligung am chinesischen Onlinehändler Alibaba, an dem die Amerikaner 24 Prozent halten. Besonders gut kam dabei Yahoos Ankündigung an, sich mit den Chinesen darauf verständigt zu haben, weniger Alibaba-Aktien zu verkaufen als ursprünglich vereinbart gewesen sei, sobald das Unternehmen an die Börse gehe. „Der Gedanke ist, dass man nicht zum IPO-Preis verkaufen muss“, sagte Ben Schachter von Macquarie Research.

          Dadurch rückte etwas in den Hintergrund, dass der Netto-Umsatz im dritten Quartal auf 1,081 Milliarden Dollar nach 1,089 Milliarden Dollar vor einem Jahr zurückging und der Gewinn auf 297 Millionen Dollar nach 3,16 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum einbrach.

          Allerdings beinhaltete das Ergebnis damals einen einmaligen Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar aus dem Verkauf eines Alibaba-Anteils. Ohne Sonderposten verdiente Yahoo 34 Cent je Aktie, ein Cent mehr als von Analysten im Schnitt erwartet.

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