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Exklusiv in der F.A.Z. : Sparkassen attackieren Direktbanken

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Sparkassenverbandspräsident Georg Fahrenschon hat die Direktbanken, speziell den Marktführer ING Diba, angegriffen. Diba-Chef Boekhout hatte in der F.A.S. geäußert, niemand brauche mehr Bankfilialen.

          Sparkassenverbandspräsident Georg Fahrenschon hat die Direktbanken, speziell  den Marktführer ING Diba, angegriffen. Diba-Chef Roland Boekhout „schickt seine Kunden in die Sparkassenfilialen und zu unseren Geldautomaten, obwohl die ja angeblich keiner braucht. Und dann beschweren sich die Direktbanken über die Kosten, die wir ihren Kunden in Rechnung stellen“, wunderte sich Fahrenschon im Interview mit der F.A.Z. und  fügte hinzu: „So geht es doch nicht.“  Diba-Chef Boekhout hatte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geäußert, niemand brauche mehr Bankfilialen und sich gleichzeitig darüber beschwert, dass Sparkassen Diba-Kunden hohe Gebühren fürs Geldabheben berechneten. Nach Ansicht von Fahrenschon sollten  Direktbanken zu ihren Vorteilen - geringe Kosten dank weniger Filialen - auch die Nachteile hinnehmen. „Zu den Nachteilen von Distanzbanken gehört eben eine schlechtere Service- und Beratungsqualität vor Ort.“

          Biotech-Unternehmen Paion hofft auf Narkosemittel

          Die Biotechnologiegesellschaft Paion sieht gute Chancen für die Markteinführung seines Narkosemittels Remimazolam, des auf absehbare Zeit einzigen möglichen Neuprodukts der Aachener Unternehmens. Die Wahrscheinlichkeit sei „höher als der Durchschnitt“, sagte der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende Wolfgang Söhngen im Gespräch mit der F.A.Z. Den Durchschnitt für ein Medikament in der letzten der drei Testphasen am Menschen setzte er mit 50 Prozent an.  „Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2015, Anfang 2016 den Zulassungsantrag in Europa und den Vereinigten Staaten stellen können.“ Üblicherweise vergehen dann noch um die zwölf Monate bis zur Marktzulassung. Paion entwickelt das Produkt alleine ohne Partner. Großkonzerne hätten sich aus dem Gebiet Narkose zurückgezogen und seien heute zurückhaltender mit Entwicklungspartnerschaften, sagte Söhngen. „Pharmaunternehmen sind vorsichtiger geworden, Projekte einzulizensieren, und schränken Forschungsgebiete eher ein.“

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