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Einzelhandel : Umsatz von Metro sinkt

  • Aktualisiert am

Hilft Metro auch nicht immer Bild: dapd

Metro hat sein Rumpfgeschäftsjahr 2013 mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld in Europa, ungünstige Wechselkurse, aber auch der Verkauf von Real in Osteuropa belasteten.

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          Der Handelskonzern Metro hat sein Rumpfgeschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang beendet. Die Konsumzurückhaltung in weiten Teilen Europas, negative Wechselkurseffekte sowie der Verkauf von Real Osteuropa waren der Grund dafür, dass die Umsätze in den neun Monaten per Ende September um 2,2 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro sank. Im dritten Quartal nahmen die Erlöse um 2,1 Prozent auf 15,5 Prozent ab. Die Zahlen lagen im Rahmen der Analystenerwartungen.

          Bereinigt um Verkäufe und Wechselkurseffekte steigerten die Düsseldorfer ihren Umsatz im Rumpfgeschäftsjahr jedoch leicht um 0,9 Prozent und erfüllten damit die selbst gesteckten Ziele. Im dritten Quartal wurde sogar ein Plus von 1,8 Prozent erreicht.

          Alle Vertriebslinien - Cash & Carry, Media-Saturn, Real und Kaufhof - hätten im dritten Quartal einen verbesserten flächenbereinigten Umsatztrend gezeigt, berichtete Metro. In Deutschland erzielte der Konzern dabei ein flächenbereinigtes Umsatzplus von einem Prozent.

          Die Ergebnisprognose für das Rumpfgeschäftsjahr bekräftigte Metro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie Sonderfaktoren soll leicht über dem Vorjahreswert von 706 Millionen Euro liegen. (Dow Jones Newswires)

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