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Der Tag : Dritte Brexit-Runde endet in Brüssel

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Die dritte Verhandlungsrunde über den EU-Austritt Großbritanniens endet, Frankreichs Präsident Macron stellt seine Arbeitsmarktreform vor und der Deutsche Gewerkschaftsbund veröffentlicht eine Studie zur Lage von Auszubildenden.

          2 Min.

          Was Sie heute erwartet

          In Brüssel geht heute die dritte Verhandlungsrunde über den EU-Austritt Großbritanniens zu Ende. Mit Spannung wird erwartet, ob die beiden Seiten im Anschluss über konkrete Fortschritte berichten können. Zuletzt hatte sich vor allem die EU-Delegation unzufrieden mit dem Verhandlungsverlauf gezeigt.

          Die französische Regierung stellt die mit Spannung erwarteten Details einer umstrittenen Arbeitsmarktreform vor. Die Lockerung des Arbeitsrechts ist das erste große wirtschaftspolitische Vorhaben aus dem Programm von Präsident Emmanuel Macron. Dessen Zustimmungswerte waren zuletzt gesunken.

          Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitslosenzahlen für August. Zuvor befragte Volkswirte rechnen wegen der Sommerpause saisonbedingt mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit um 24.000 auf rund 2,542 Millionen. Das wären dennoch rund 142.000 weniger als vor einem Jahr.

          Wie es Auszubildenden in den Betrieben geht, zeigt eine neue Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Am Mittwoch hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr abermals weniger Jugendliche eine Ausbildung begonnen haben.

          12 000.Geschädigte, 7,4 Millionen Euro Schaden: Telefonverkäufer sollen von Krefeld aus mit Gewinnspiel-Abos bundesweit Tausenden Menschen deren Kontodaten entlockt haben. Ein 51-jähriger Geschäftsführer aus Offenbach steht deswegen vom heutigen Tag an vor dem Krefelder Landgericht.

          Die Nachrichten des Morgens

          Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bekennt sich erstmals öffentlich zu seinem Einstieg beim russischen Ölkonzerns Rosneft. Die Kritik daran weist er mit deutlichen Worten und einem heftigen Seitenhieb zurück.

          Jobs, Jobs, Jobs sind weiter das Credo von Donald Trump: Deswegen plant Amerikas Präsident weiterhin, die Steuern für Unternehmen drastisch zu senken. Die von ihm geplante Reform müsse dabei vier Voraussetzungen erfüllen.

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          Lesen Sie heute in der F.A.Z.

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          Zum Schluss

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