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Gründ und groß : Dickes Ei von Wolfenbüttel soll ins Museum

  • Aktualisiert am

Das dicke Ei von Wolfenbüttel Bild: dpa

Hobby-Hühner-Züchter haben eines der vielleicht schwersten Hühnereier der Welt gefunden. Nun soll das Ei sogar ins Museum.

          1 Min.

          Kurz vor der Ostereier-Saison hat eine Henne schon mal gezeigt, was in ihr steckt: In ihrem Stall in Wolfenbüttel haben Hühnerbesitzer eines der vielleicht schwersten Eier der Welt gefunden. 184 Gramm wiegt es - also gut drei Mal so viel wie ein gewöhnliches Hühnerei. Die Hühnerzüchterin Ingrid Meyne (73) betonte, ihre zehn freilaufenden Hennen bekämen nur Körner und Gemüse und kein Spezialfutter für extra große Eier. Zusammen mit ihrem Mann Günther zeigte sie am Mittwoch Fotografen stolz das Ei. Welches der zehn Hühner das Riesen-Ei legte, blieb übrigens unklar.

          Zuerst hatte die „Wolfenbütteler Zeitung“ über den Fund vom Sonntag berichtet. Das Ei ist nicht nur besonders schwer, es hat auch eine ungewöhnliche grüne Farbe, weil es von einer bestimmten Hühnerrasse aus Südamerika stammt.

          Nach Angaben der Redaktion von „Guinness World Records“ wurde das schwerste Ei der Welt 1956 in den USA entdeckt. Es wog 454 Gramm. Das bislang zweitschwerste bekannte Ei wurde in Kuba registriert. Dort legte die Henne eines Bauern in Havanna ein Ei mit 148 Gramm Gewicht.

          Für das Riesen-Ei von Wolfenbüttel soll es nun vom Stall direkt ins Rampenlicht gehen. Das Naturhistorische Museum Braunschweig will den 184-Gramm-Fund ausstellen. Die Besitzer haben bereits zugesagt.

          Das Museum besitzt eine der größten Eier-Ausstellungen Deutschlands, wie es dort heißt. „Bislang haben wir aber nur ein 100 Gramm schweres Hühnerei“, erklärte Ralf Kosma vom Museum. „Der Fund würde sich als Kuriosum in der Sammlung deshalb sehr gut machen.“ Langfristig könnte das Ei im geplanten Vogelsaal des Museums gezeigt werden.

          # Notizblock

          ## Internet - [Naturhistorisches Museum Braunschweig](http://www.3landesmuseen.de/Staatliches-Naturhistorisch es-Museum.322.0.html)

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          ## Ansprechpartner - Ralf Kosma, Naturhistorisches Museum Braunschweig, +49 531 28897713

          ## Kontakte - Autorin: Rebecca Krizak (Braunschweig), +49 531 681285, - Redaktion: Gregor Tholl (Berlin), +49 30 2852 32292, - Foto: Newsdesk, +49 30 2852 31515,

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