https://www.faz.net/-gqe-91xxx

Der Tag : Thyssenkrupp einigt sich mit Tata auf Fusion der Stahlsparte

  • Aktualisiert am

Bei Thyssenkrupp haben die Arbeitnehmervertreter zu einer Protestkundgebung am Freitag in Bochum aufgerufen. Bild: dpa

Thyssenkrupp einigt sich mit seinem indischen Konkurrenten Tata auf die Fusion der europäischen Stahlsparte, die Federal Reserve entscheidet über den Leitzins und das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich mit dem Mindestlohngesetz.

          1 Min.

          Was Sie heute erwartet

          Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird heute ihre Entscheidung zur künftigen Geldpolitik bekanntgeben. Es gilt als fast sicher, dass der Offenmarktausschuss unter Vorsitz von Notenbankchefin Janet Yellen den Leitzins in der bisherigen Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent belässt. Aber: Die Notenbank steigt aus ihren Anleihekäufen aus – anders als die EZB.

          Das Mindestlohngesetz beschäftigt abermals das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Die Bundesrichter verhandeln darüber, ob Geringverdiener einen Anspruch darauf haben, dass der Mindestlohn als Basis für die Berechnung von Nachtzuschlägen dient. Der Präzedenzfall kommt aus Sachsen.

          Die Bundesregierung will umweltgerechtes Verhalten unter anderem von Kita-Kindern und Schülern fördern. Dazu beschäftigt sich das Bundeskabinett in seiner letzten Sitzung vor der Bundestagswahl heute mit dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung. Beschlossen werden soll eine Stellungnahme zu einem nationalen Aktionsplan.

          Die Nachrichten des Morgens

          Mit der erzielten Grundsatzeinigung rückt eine mögliche Fusion zwischen Thyssenkrupp und Tata in greifbare Nähe. Zum Problem dürfte die Suche nach einem Kompromiss mit den Betriebsräten werden, die massiven Widerstand gegen die Pläne angekündigt haben.

          Die britische Regierung will der EU zum Austritt 20 Milliarden Euro überweisen. Doch der Betrag, den Regierungschefin May zahlen möchte, liegt offenbar deutlich unter den Forderungen aus Brüssel.

          Die Stärke des Euro stört Unternehmen kaum. Um mehr als 12 Prozent hat der Euro seit Mitte April gegenüber dem Dollar zugelegt. Es gibt Wichtigeres als Wechselkurse, meint die Landesbank Baden-Württemberg.

          Lesen Sie heute in der F.A.Z.

          Kurz vor der Bundestagswahl verlieren Union und SPD laut dem Institut für Demoskopie Allensbach an Boden. Nur wenige halten den Wahlkampf für interessant. Dabei stimmt jeder Fünfte für eine der zwei Parteien, die dem politischen System misstrauen.

          Die nächste Finanzkrise ist vorhersehbar: Deutsche-Bank-Ökonomen haben Risikofaktoren analysiert. Hohe Vermögenspreise, hohe Schulden und der Aufstieg des Populismus beunruhigen sie.

          Lasten befördern und im Kollektiv ordnen, das funktioniert auch mit DNA-Robotern. Automaten, die milliardenfach kleiner sind als die Maschinen der Industrie 4.0.

          Zum Schluss

          Seabourn, Silversea, Crystal Cruises: Die Reedereien für Luxuskreuzfahrten kämpfen mit kostbaren Bandagen. Doch wofür zahlt man pro Nacht vierstellige Summen?

          Weitere Themen

          Der freundliche Falke in Brüssel

          Lindner bei EU-Treffen : Der freundliche Falke in Brüssel

          Bundesfinanzminister Christian Lindner absolviert seinen ersten Auftritt in Brüssel souverän. Seine Äußerungen zur Reform der EU-Haushaltsregeln bleiben aber nebulös.

          Topmeldungen

          Schlagfertig auch auf Englisch: Christian Lindner (rechts) trifft in Brüssel auf Christine Lagarde und Bruno Le Maire.

          Lindner bei EU-Treffen : Der freundliche Falke in Brüssel

          Bundesfinanzminister Christian Lindner absolviert seinen ersten Auftritt in Brüssel souverän. Seine Äußerungen zur Reform der EU-Haushaltsregeln bleiben aber nebulös.
          Schützt am meisten: Eine Mitarbeiterin im Berliner Humboldt-Forum bereitet Spritzen für die Impfung vor.

          Immunität durch Infektion : Omikron ersetzt die Impfung nicht

          Die aktuelle Omikron-Welle kann Delta zurückdrängen, manche hoffen auf einen Immunschutz. Wieso das jedoch in die Irre führen kann – und was für die Impfpflichtdebatte bedeutet.